<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-7754305</id><updated>2011-10-11T09:39:57.037-07:00</updated><title type='text'>Briefe aus Amerika</title><subtitle type='html'>Worueber aergert sich eine Exildeutsche in den USA? Welche Artikel in der Zeitung rufen sofortige Empoerung, Magenkraempfe und Logorrhoe hervor?
Welche Macken, ob deutsch oder amerikanisch, fallen einem auf wenn man seit ueber 5 Jahren im  Silicon Valley lebt?</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://einebissigebeobachterin.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7754305/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einebissigebeobachterin.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Eine bissige Beobachterin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06755018846315591067</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>14</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7754305.post-116373919252669576</id><published>2006-11-16T20:44:00.000-08:00</published><updated>2006-11-18T16:37:11.806-08:00</updated><title type='text'>Ein neuer Anfang - In Memoriam Suse Noetzel</title><content type='html'>Fast zwei Jahre seit meinem letzen Blog-Eintrag.&lt;br /&gt;Eine lange Zeit, und  ich hab' fast keine Erinnerungen ausser an die Zeit zwischen Januar und 12. Oktober 2005.&lt;br /&gt;Sechs Monate habe ich letztes Jahr in Deutschland verbracht, zwischen Januar, als meine Mutter mit Eierstockkrebs diagnostiziert wurde, und Oktober, als sie an ihrem Krebs starb.&lt;br /&gt;Auch in der Zeit danach und in diesem Jahr ist es mit neuen Erinnerungen nicht weit her. Das Leben hat mich noch nicht so ganz wieder in seinen Faengen.&lt;br /&gt;Aber immerhin, seit einiger Zeit rege ich mich wieder auf, wenn ich Zeitung lese. Das muss doch einfach ein gutes Zeichen sein.&lt;br /&gt;Also auf einen neuen Anfang. Meine Mutter hat meine Blogs immer gern gelesen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7754305-116373919252669576?l=einebissigebeobachterin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einebissigebeobachterin.blogspot.com/feeds/116373919252669576/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7754305&amp;postID=116373919252669576' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7754305/posts/default/116373919252669576'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7754305/posts/default/116373919252669576'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einebissigebeobachterin.blogspot.com/2006/11/ein-neuer-anfang-in-memoriam-suse.html' title='Ein neuer Anfang - In Memoriam Suse Noetzel'/><author><name>Eine bissige Beobachterin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06755018846315591067</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7754305.post-110507246354596927</id><published>2005-01-06T20:33:00.000-08:00</published><updated>2005-01-06T22:35:59.576-08:00</updated><title type='text'>Im Unglueck halten Menschen zusammen - oder auch nicht</title><content type='html'>Als ich am Weihnachtsmorgen die Schlagzeilen in der Zeitung sah,  war ich bestuerzt und entsetzt - Tsunami in Suedostasien.&lt;br /&gt;Die Bilder waren furchtbar, und dabei hatte ich noch Glueck dass ich groesstenteils Photos sah, keine Bilder im Fernsehen. Ich war so betroffen, dass ich tatsaechlich Geld spendete - nicht unbedingt etwas, was ich haeufig tue. Im allgemeinen bin ich zu zynisch und zu geizig, um zu spenden. Aber diesmal nicht. Und wenn ich so in die Zeitungen gucke, bin ich nicht die einzige, deren Mitgefuehl ihr den Geldbeutel oeffnete. Auf der ganzen Welt spenden die Leute, so grosszuegig, dass einige wohltaetige Stiftungen schon sagen, dass sie genug Geld fuer den Einsatz in Suedostasien haben und darum bitten, weitere Spenden nicht zweckgebunden zu geben, sondern ohne Einschraenkung (so habe ich es gemacht bei den "Aerzte Ohne Grenzen". Wenn ich schon genug Vertrauen in eine Stiftung habe, dass sie meine Spende sinnvoll einsetzen, dann gehe ich mal davon aus, dass diese Leute auch entscheiden koennen, wenn mein Geld an anderer Stelle besser eingesetzt werden kann).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und die Regierungen der ganzen Welt sind ganz flott auf den fahrenden Spendenzug aufgesprungen und begannen eine ganz seltsame Auktion - "Wer gibt am meisten?". Jeden Tag hoeren wir von einer neuen Hoechstspende eines Landes, nur um Stunden spaeter von einem anderen geschlagen zu werden. Ich hoffe doch, dass irgenwer Buch fuehrt ueber diese ganzen Spendeversprechen. Regierungen lieben diese Versprechen: Wir werden den notleidenden Laender 500 Millionen Euro zukommen lassen. Wie alle Waehler jedoch wissen, sind Versprechen legal gesehen voellig wertlos. Und die Vergangenheit hat deutlich gezeigt, dass Spendenversprechen ungefaehr ebenso zuverlaessig sind wie Wahlversprechen - sobald die oeffentliche Aufmerksamkeit nachlasst, laesst der Druck nach, das Versprechen auch zu halten. Erinnern Sie sich noch an das Erdbeben in Bam, Iran im letzen Jahr? Die Welt versprach Spendenhilfe in der Hoehe von 1 Milliarde Dollar. Bislang sind davon nur 17,5 Millionen Dollar angekommen. Glauben Sie, dass sich das noch erhoeht? Wieviel von den versprochenen 3 Milliarden Spendenhilfe fuer Suedostasien wird dort wirklich gezahlt werden? Versprechen sind billig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber trotzdem, das Mitgefuehl und die Hilfsbereitschaft ist echt. Endlich mal eine Gelegenheit, meine bissige Klappe zu halten und zuzugeben, dass Leute nicht so schlecht sind, gell? Nicht so flott. Es stimmt schon, eine solche Tragoedie bringt das beste im Menschen heraus. Leider auch das Schlechteste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die &lt;a href="http://www2.chinadaily.com.cn/english/doc/2005-01/04/content_405683.htm"&gt;ChinaDaily  &lt;/a&gt;schreibt " Diebe, Vergewaltiger, Kidnapper und Betrueger stellen den Ueberlebenden der Tsunami und ihren Familien nach, in Fluechtlingslagern und Krankenhauesern in Asien und in den Heimatlaendern von europaeischen Touristen, die von der Tsunami getroffen wurden." Und wir reden nicht von irgendwelchen verstoerten und traumatisierten Ueberlebenden sondern von Leuten, die von der Katastrophe nicht persoenlich betroffen wurden, sondern die Umstaende nur fuer ihre ganz eigenen, widerwaertigen Zwecke ausnutzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was den meisten Aussenstehenden unter den gegebenen Umstaenden wahrscheinlich als erstes in den Sinn kommt ist Pluendern. Und Ueberraschung, Ueberraschung, gepluendert wird allenthalben. Zerstoerte Haeuser, Laeden und auch Leichen , wenn etwas wertvolles ins Blickfeld geraet, wird es mitgenommen. Die Pluenderer erleichtern sich die Arbeit gelegentlich indem sie die Uniform von Polizei oder Hilfspersonal anlegen. Und trotz allem, so scheusslich das alles ist, im Vergleich zu anderen Geschichten, die ich so gelesen habe, klingt das geradezu idyllisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.theage.com.au/news/Asia-tsunami/Rapists-abusers-prey-on-disaster-victims/2005/01/04/1104832109413.html?oneclick=true"&gt;Geschichten von Vergewaltigung &lt;/a&gt;zum Beispiel. "Die Regierung von Sri Lanka bestaetigte dass sie Misbrauchsfaelle von Tsunamiopfern untersuchen... einschliesslich eines Vorfalls bei dem ein verwaistes, heimatloses Maedchen, 17, von 6 Maennern in der Naehe von Galle vergewaltigt wurde." Von Vorkommnissen von sexuellem Missbrauch und Vergewaltigung von Frauen und Maedchen wurde schon wahrend der Rettungsarbeiten berichtet, jetzt gibt es Berichte ueber dieselben Uebergriffe an traumatisierten, veraengstigten und hilflosen Frauen und Kindern in Notlagern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wenn wir schon bei  Sexverbrechen sind: &lt;a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/asia-pacific/4145591.stm"&gt;"...Am Montag erliess die indonesische Regierung eine Verfuegung, dass Kinder unter 16 aus Aceh Indonesien nicht verlassen koennen."&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Warum wohl. Diese ganzen huebschen, appetitlichen, hilflosen Kinder, keine Eltern mehr, die ganze Region im Chaos - kann man sich eine bessere Gelegenheit vorstellen, sich mit Kindersklaven einzudecken? 'Ne Menge Profit, die Kleinen sind ja fuer alle moeglichen Zwecke verkaeuflich. Die indonesische Inselwelt ist ohnehin einer der Hauptumschlagplaetze fuer den illegalen Menschenhandel. John Budd, ein Sprecher fuer die UNICEF in Indonesien, berichtet von einer Textnachricht, die eine Menge Leute in Asien auf ihren Handies fanden - zum Verkauf angeboten wurden 300 Waisen aus Aceh. Im Unglueck halten die Menschen zusammen. Na und ob.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um unsere Hitliste fuer widerliche Personen der Zeitgeschichte etwas naeher nach Hause zu holen, fangen wir mit England an: "In Grossbrittanien, das mindestens 40 Buerger unter den Opfern zaehlt, gab ein Mann zu, gefaelschte Emails an Freunde und Familienmitglieder von Vermissten geschickt zu haben, die Ihnen mitteilte, dass die Vermissten offiziell tot gemeldet seien. Der Betrueger behauptete, Informationen vom thailaendischen Aussenministerium zu haben." Seine Emails sahen richtig offiziell aus, genauso wie man das von einer staatlichen Mitteilung erwartet. Die Emailaddressen seiner Opfer holte er sich von einer Website, auf der Freuende und Familienangehoerige von Vermissten Bilder und die letzen bekannten Aufenthaltsort veroeffentlichten, in der Hoffnung auf irgendwelche Nachricht. Als die Polizei bei ihm vorbeikam, leugnete er erst mal alle Kenntnis der Emails. Als dann Kopien einiger Emails auf seinem Computer gefunden wurden, aenderte er seine Taktik. "Das war ein Hilferuf. Ich wollte niemanden verletzen. Ich bin so verwirrt. Dies war ein schreckliches Jahr fuer mich. Bitte, helfen Sie mir!" Mein Mitgefuehel ist grenzenlos. Er konnte zwar nicht erklaeren, wie anonyme Todesmeldungen ein Hilferuf sein koennten, aber ich bin mir sicher, sein Anwalt wird mit einer guten Erklaerung aufwarten koennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Schweden und Norwegen hat die Polizei die Listen mit den Namen der Vermissten nicht bekanntgegeben. Denselben Fehler machen sie nicht zweimal. Sie haben die Namen der Opfer veroeffentlicht, als 1994 die "Estonia" unterging und ueber 500 Schweden starben. Einige geschaeftstuechtige Diebe entschlossen sich daraufhin, dass die Wohnungen der Opfer eine glaenzende Gelegenheit waren - nicht nur waren die Besitzer nicht da, sie wuerden auch die gestohlenen Gegenstaende nicht beschreiben koennen. Meine Schwester in Deutschland erzaehlte mir heute, dass einigen Einbrechern dort offensichtlich dieselbe brilliante Idee gekommen ist - man bereite eine Liste von leeren Wohnungen aus den Vemisstenlisten im Web und leere dann diese Wohnungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann gibts da natuerlich noch den gefuerchteten Identitaetsdiebstahl: Natuerlich ist das Uebliche zu erwarten, einige der Opfer der Tsunami werden in den naechsten Wochen als Besitzer von neuen Kreditkarten wieder zum Leben erwachen (wenigstens voruebergehend), aber ich las auch von einem Identitaetstrick, von dem ich noch nix gehoert hatte:&lt;br /&gt;Wann immer ein Unglueck mit einer grossen, unbestimmten und unbestimmbaren Zahl von Opfern geschieht, vergleicht die Polizei in verschiedenen Laendern die gemeldete Liste von Opfern mit einer Liste von Verbrechern auf der Flucht, oder auch von Leuten mit wirklich hohen Schulden. Tod durch Katastrophe scheint eine beliebte Todesart bei manchen Leuten zu sein - besonders wenn keine Leiche notwendig ist fuer einen Totenschein. Auch eine Moeglichkeit, der Polizei oder den Schuldnern zu entkommen. Wenn man tot ist, ist man sicher. Die Polizei ist also bei verdaechtigen Personen auf der Vermisstenliste besonders nachdruecklich. Manche Leute werden nicht tot erklaert wenn keine Leiche oder eine ununterbrochene Datenspur zu finden ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und zu Abschluss gibt es natuerlich die ganzen Betrueger, die mit dem Mitgefuehl und der Spendenwilligkeit der Mehrzahl der Bevoelkerung rechnen. Sie bauen entweder eine richtig echt aussehende Homepage fuer eine private Hilfsorganisation auf, wobei privat das richtige Wort ist - das Geld fliesst auf ein sicheres Privatkonto. Oder sie phishen - machen eine voellig echt aussehende Kopie einer echten Hilfsorganisation und aendern nur ein paar Details - Bankkonto und so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zugegebenermassen, diese ganzen Horrorgeschichten zeigen nur einen kleinen, scheusslichen Blick auf die Reaktion der Welt, aber sie sollten Ihnen klar machen, dass es genuegend Leute gibt, die im Unglueck Anderer nur eine Gelegenheit sehen, sich selbst zu bereichern.&lt;br /&gt;Wenn Sie spenden wollen und sie haben eine Email erhalten, die Sie an die Website einer Hilfsorganisations weiterleitet - NEIN!!! Oeffnen Sie ein neues Fenster und tippen Sie die Addresse der Hilfsorganisation direkt ein, Google findet die Addresse fuer Sie. Auf diese Weise sind Sie sicher, dass sie nicht auf der Phishing-Seite eines Betruegers landen!&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.computerworld.com/securitytopics/security/cybercrime/story/0,10801,98756,00.html"&gt;Geben Sie ihre Hilfe fuer die Leute, die es brauchen, nicht an Betrueger!!&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7754305-110507246354596927?l=einebissigebeobachterin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einebissigebeobachterin.blogspot.com/feeds/110507246354596927/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7754305&amp;postID=110507246354596927' title='11 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7754305/posts/default/110507246354596927'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7754305/posts/default/110507246354596927'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einebissigebeobachterin.blogspot.com/2005/01/im-unglueck-halten-menschen-zusammen.html' title='Im Unglueck halten Menschen zusammen - oder auch nicht'/><author><name>Eine bissige Beobachterin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06755018846315591067</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>11</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7754305.post-109881629056944150</id><published>2004-10-26T11:14:00.000-07:00</published><updated>2004-10-26T11:54:03.536-07:00</updated><title type='text'>Endlich - der Wahlkampf is fast vorueber</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;In den letzen Tagen habe ich das Zeitungslesen voellig aufgegeben - wohin man auch schaut, ueberall bloss Wahlumfragen von mehr oder minder zweifelhaftem Wert und Artikel ueber die Kandidaten und ihren Endspurt vor der Wahl. Ueberall wird gelogen was das Zeug haelt. Wenn es bloss moeglich waere, die Kandidaten auf ihren Wahlversprechen festzunageln - aber nein, sie koennen ungestraft das Blaue vom Himmel luegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn alles, was man so liest, der Wahrheit entpricht, dann ist die absolute Mehrheit der Waehler ohnehin felsenfest entschlossen, ihren Kandidaten und ihre Partei zu waehlen, komme was da wolle. Und das nicht erst seit gestern, sondern praktisch schon seit der letzen Wahl. Ueberzeugungstaeter halt. Die meisten Waehler, ob nun Demokraten oder Republikaner, wuerden lieber einen Hund aus der eigenen Partei waehlen als jemanden der anderen Partei.&lt;br /&gt;Wenn ich's mir so recht ueberlege und mich an alles erinnern zu versuche, was mir diverse Leute ueber ihre Kandidaten so erzaehlt haben, nehme ich sogar an, dass die meisten es vorziehen wuerden, einen Hund zu waehlen. Ich habe Demokraten sagen hoeren, dass Kerry der letzte Langweiler sei, mit einem unglaublich unbeeindruckenden Rekord im Senat, aber ALLES ist besser als Bush. Ich habe mit Republikanern geredet, die den Krieg im Iraq und die Innenpolitik des Praesidenten fuer das Letze halten, aber bevor sie einen unentschiedenen Waschlappen wie Kerry waehlen, beissen sie lieber in den sauren Apfel. All diese Leute waeren doch begeistert, wenn sie fuer einen parteigebundenen Hund waehlen duerften. Naqch allem, was ich aus Deutschland so hoere, ist es bei uns auch nicht anders.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und all das bedeutet, dass der gesamte Wahlkampf mit Blick auf die kleine Zahl der unentschieden Waehler gefuehrt wird. Nun bin ich ja der Ansicht, dass jemand, der sich zum jetzigen Zeitpunkt noch keinerlei Urteil ueber die Kandidaten und ihre Versprechen gebildet hat, praktisch ohnehin nicht zum Waehlen befaehigt ist, aber was solls. Da der gesamte endlose Wahlkampf (jetzt schon ueber 6 Monate) sowieso nur beilaeufig ueber Themen gefuert wurde, ist es schwer zu glauben, dass die bereits entschiedenen Waehler wirklich eine informiertere Wahl trafen. Es geht mehr darum, wie man "rueberkommt", volksnah, Vertrauen einfloessend, entschlussfreudig - "presidential" halt. Das fuehrt zu solch bescheuerten Tricks wie letzte Woche - der demokratische Kandidat Kerry ging mit einigen Freunden einen Nachmittag lang Entenschiessen. Na klar, 2 Wochen vor der Wahl, wenn die Kandidaten ueblicherweise 4 bis 5 Staaten an einem Tag besuchen, um auch die letzen Unentschiedenen fuer sich zu gewinnen, da ist es ja besonders glaubwuerdig, wenn man einen halben Tag ausspannt. Bullshit. Irgendein Imageberater war der Ueberzeugung, dass das alle Leute beeindruckt, die das Recht auf Waffentragen als grundlegendes Menschenrecht betrachten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bush hat einen massiven Vorteil: den gesamten Wahlkampt ueber hat er denselben Maerchen wieder und wieder erzaehlt, und eine neue Studie zeigt, dass diese Methode funktioniert. Die Mehrheit aller Amerikaner ist der Ueberzeugung, dass Amerika nur dann in Irak einschreiten haette sollen, wenn es sicher war, dass Sadam "Weapons of Mass Destruction" hat, oder zumindest ein Program um Massenvernichtungswaffen herzustellen. So weit so gut. Die Mehrzahl der Waehler, die sich als Republikaner betrachten, sind guenstigerweise immer noch der Ueberzeugung, dass dies der Fall war. Dauernder Wiederholen von Luegen scheint zu klappen, zumindest bei den eigenen Waehlern. Es koennte natuerlich auch sein, dass die meisten Leute weghoeren, wenn in den Nachrichten Dinge erwaehnt werden, die dem eigenen Weltbild widersprechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wie gesagt, naechste Woche ist es ja endlich vorbei. Dann koennen die Zeitungen sich wieder wirklich wichtigen Themen widmen, welches Baseball oder Football Team in Ausscheidungen gewinnt und aehnliches. Ich kann es kaum noch erwarten.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7754305-109881629056944150?l=einebissigebeobachterin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einebissigebeobachterin.blogspot.com/feeds/109881629056944150/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7754305&amp;postID=109881629056944150' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7754305/posts/default/109881629056944150'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7754305/posts/default/109881629056944150'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einebissigebeobachterin.blogspot.com/2004/10/endlich-der-wahlkampf-is-fast-vorueber.html' title='Endlich - der Wahlkampf is fast vorueber'/><author><name>Eine bissige Beobachterin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06755018846315591067</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7754305.post-109634182227618508</id><published>2004-09-27T19:52:00.000-07:00</published><updated>2004-10-03T13:41:19.700-07:00</updated><title type='text'>Schatzsuche  - Juwelenfunde im Internet </title><content type='html'>Die letzen Tage hatte ich mal wieder viel um die Ohren: das Semester hat begonnen und so auch die Hausaufgaben; Uni-Eingangspruefungen stehen ins Haus und dasselbe sollte auch mal wieder geputzt werden. Ich tat, was jeder in meiner Situation tun wuerde, naemlich etwas anderes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich denke, das Internet wurde fuer Leute wie mich von Leuten wie mir mit nutzloser Unterhaltung angefuellt. Stundenlang kann man die Zeit totschlagen, und schliesslich wird alles Dringende durch etwas Aufschieben nur noch dringender.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei meinem letzen Streifzug durchs Web fand ich einige Juwelen von "useless information", die geradezu danach schreien, geteilt zu werden:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Haben Sie eventuell Interesse an &lt;a href="http://www.furnitureporn.com/office1.html"&gt;Sex im Buero&lt;/a&gt;? Es ist einfach unglaublich, was man mit etwas schmutziger Phantasie und zwei Buerostuehlen zustande bringen kann (keine Moebelstuecke wurden bei der Herstellung dieser Bilder verletzt!). Wenn man diese Leute mal ihre Version von Telefon-Sex machen liesse, das waers wert anzugucken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch an bewegten Bildern hat das Web viel zu bieten. Zum Beispiel eine besonders &lt;a href="http://www.ircuser.org/files1/run_dog_run.mpeg"&gt;netter Werbespot fuer alle, die diese affigen Spitzhuendchen hassen&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin noch ueber viel mehr gestolpert, aber fuer heute ist es wohl genug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viel Spass!&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7754305-109634182227618508?l=einebissigebeobachterin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einebissigebeobachterin.blogspot.com/feeds/109634182227618508/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7754305&amp;postID=109634182227618508' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7754305/posts/default/109634182227618508'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7754305/posts/default/109634182227618508'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einebissigebeobachterin.blogspot.com/2004/09/schatzsuche-juwelenfunde-im-internet.html' title='Schatzsuche  - Juwelenfunde im Internet '/><author><name>Eine bissige Beobachterin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06755018846315591067</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7754305.post-109513730255545824</id><published>2004-09-13T21:24:00.000-07:00</published><updated>2004-09-14T15:50:23.713-07:00</updated><title type='text'>Bewaffnetes Amerika, Teil 1</title><content type='html'>In den USA steht dem Buerger (mit dem noetigen Kleingeld) eine reiche Auswahl an Feuerwaffen zum Erwerb, manche sinnvoll, manche schwer erklaerbar und manche fuer deutsche Verhaeltnisse einfach unvorstellbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu den sinnvollen gehoehren die Jagdgewehre, die in weiten Teilen der USA den Sonntagsbraten fuer Familien liefern (und ganz allgemein alles Fleisch, das die Familie so isst). Diese Waffen sind zum allergroessten Teil in den Haenden von Leuten, die sie als Werkzeuge benutzen und mit Respekt und der noetigen Vorsicht behandeln. Die Gewehre sind fuer einen anderen Gebrauch als den vorgesehenen hoechst ungeeignet und werden nur in seltenen Faellen fuer Mord, Selbstmord oder Raubueberfaelle benutzt. Sie besitzen das praktische Risiko einer Gabel mit scharfen Zinken - wenn es jemand drauf anlegt, kann er durchaus schweren Schaden damit anrichten; aber es passiert nur recht selten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fuer deutsche Verhaeltnisse schwerer erklaerbar sind eine ganze Reihe viele groesserkalibriger Schrotgewehre und Flinten, die man moeglicherweise auch zur Jagd benutzen kann, zumindest solange man Bueffel und Emus jagt (alles kleinere ist nach einem Einschlag der Munition nicht mehr gut genug erhalten, um noch essbar zu sein). Aber eine ganze Reihe dieser Waffen werden i.A. auch nicht zur Jagd benutzt. Sie sind auch nicht dafuer entwickelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ebensowenig wie Handfeuerwaffen zum Jagen benutzt werden. Fuer die meisten Deutschen ist nur schwer erklaerbar, was Handfeuerwaffen in den Haenden von Privatleuten zu suchen haben - und ich wuerde fast wetten, dass eine Menge Deutsche nicht einmal Probleme damit haetten, wenn der normale Streifenpolizist in Deutschland keine Knarre haette, wie die englischen Bobbies (also Handfeuerwaffen nur in den Haenden von speziell ausgebildeten Kriminalbeamten). Aber okay, wir koennen mit Pistolen in den Haenden von Polizisten leben (hoffentlich), aber die wenigsten Deutschen koennen die Idee von freien Waffen fuer freie Buerger akzeptieren. Der 'raison d'etre' von Handfeuerwaffen ist der, auf Menschen zu schiessen, sie zu ausser Gefecht zu setzen oder zu toeten. Keine alternativen Moeglichkeiten. Aber hier in den USA sind sie echt beliebt. Charlton Heston und die NRA sind der Ueberzeugung, jeder echte Amerikaner sollte mindestens eine Waffe pro Haushalt besitzen. Und die NRA gibt eine Menge Geld zum Schmieren von Politikern aus - oh Verzeihung, Spenden und Lobbyisten natuerlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der einzige Zweck der meisten der Waffen, deren Besitzer nicht jagen, ist Selbstverteidigung, oder was Amerikaner dafuer halten. In den Augen vieler Leute hier ist die Welt gefaehrlich, an jeder Ecke lauern potentielle Moerder, Vergewaltiger und Raeuber; sie alle sind drauf und dran, in die eigene Wohnung einzubrechen. Was kann man anderes tun, als aufzuruesten und sich selbst zu verteidigen - die Polizei ist ja nie da, wenn man sie braucht! Diese Angst fuehrt zu Ueberreaktionen wie in dem bekannten Fall "putativer Notwehr" in Louisiana im Jahr 1992: ein 16jaehriger japanischer Student klingelt auf der Suche nach der richtigen Adresse fuer eine Halloweenparty an der falschen Tuer. Eine Frau oeffnet, erschrickt vor dem fremden Gesicht und den unverstaendlichen Worten und ruft nach dem Ehemann. Der erscheint mit einer Waffe in der Hand in der Tuer, schiebt die Ehefrau hinter sich in die Wohnung und ruft dem bedrohlichen "potentiellen Verbrecher" zu, stillzustehen. Der junge Mann versteht nicht genug Englisch, dreht sich um und geht weg - offensichtlich falsche Addresse. Er stirbt, nachdem er von dem erschreckten Mann in den Ruecken geschossen wird. Eine Jury befindet den Mann unschuldig, er handelte in Notwehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klingt das, als ob alle Amis bescheuert sind? Vielleicht ja, aber ich muss zugeben, wenn die bessere Haelfte auf Geschaeftsreise ist, dann liegt bei mir ein grosses Kuechenmesser unter dem Kissen. Und wenn ich regelmaessig alle paar Wochen in der Zeitung lese, dass Frauen und Kinder in ihren eigenen Schlafzimmern in ihrem eigenen Haus vergewaltigt und ermordet werden (und das bei uns im sicheren Silicon Valley), dann fange ich auch an mir zu ueberlegen, ob ich mich nicht selbst aufruesten sollte. So eine niedliche, huebsche Damenpistole vielleicht, klein und unauffaellig. Paranoia ist ansteckend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine ganz eigene , in Deutschland voellig unvorstellbare Kategorie sind die "assault weapons", eine Sorte Waffe, die sich in Deutschland wohl keiner in den Haenden von irgendwelchen Privatleuten vorstellen kann (oder moechte). Das sind die Knarren, die nur die ehrgeizigsten Moechtegern-Corleones gern haetten. Der Normalbuerger kennt dies Dinger nur aus den Nachrichten, man sieht sie ueblicherweise in den Haenden von Soldaten und Soeldnern in Krisengebieten. Fast zumindest. Militaerwaffen sind vollautomatische Maschinengewehre, und diese Waffen werden seit 1934 streng gesetzlich reguliert. Privatleute duerfen nur halbautomatische Waffen besitzen; der Hauptunterschied zwischen den beiden ist die "rate of fire", die Geschwindigkeit, mit der ein Magazin geleert wird. Ein vollautomatisches Maschinengewehr feuert, solange der Finger auf den Abzug drueckt, ununterbrochen bis das Magazin leer ist; bei einer halbautomatischen Waffe muss fuer jeden Schuss der Abzug gedrueckt werden. Dies bedeutet jedoch nicht, dass nur wenige Schuesse pro Minute abgefeuert werden koennen: halbautomatische Waffen benutzen oft abnehmbare Magazine. Bei einem der Massaker mit halbautomatischen Waffen feuerte der Schuetze 108 Schuesse in unter 4 Minuten ab. Ein Revolver kann da nicht mithalten. Zu den halbautomatischen Waffen gehoeren die "Uzi", "Kalashnikov", and "TEC-9" ebenso wie eine ganze Reihe von Handfeuerwaffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den USA galt in der letzen Dekade ein Bann auf &lt;a href="http://www.awbansunset.com/"&gt;"Assault Weapons"&lt;/a&gt; , halbautomatische Waffen mit militaerischem Aussehen. Hierzu gehoeren Pistolen, Gewehre und Schrotflinten. Ein Maschinengewehr und seine halbautomatische Kopie koennen fuer den Normalbuerger identisch aussehen, sind es aber offensichtlich nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Gesetz zu den "Assault Weapons" wurde erlassen, nachdem es in Kalifornien eine Reihe von Massakern mit halbautomatischen Waffen gab (1984 feuerte ein Massenmoerder in einem McDonalds in San Diego County mit einer Uzi um sich, 21 Menschen wurden getoetet und 19 verletzt. Ein unzufriedener Klient besuchte 1993 mit zwei TEC-9's und einer .45 halbautomatischen Pistole sein Anwaltsbuero und erschoss 8 Menschen, 6 Personen wurden verletzt).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Gesetz legte fest, dass eine Waffe mit zwei oder mehr von folgenden fuenf Merkmalen (klappbare Schulterstuetze/Verlaengerung, Pistolenhandgriff, Bajonetthalterung, Muendungsfeuerunterdruecker, Granatenwerfer) nicht legal verkaeuflich sein durfte. Es scheint als ob das Gesetz speziell geschrieben wurde, um Uzis und aehnliches illegal zu machen. Wann haben Sie zum letzen Mal von einem Massaker mit Bajonett gehoert? Und werden (oder wurden je) Granaten des oefteren fuer Bankueberfaelle benutzt? Dieses Gesetz lief am Montag aus und wurde nicht wieder erneuert. Je nachdem, welche Zeitung man liesst, wird dies in unmittelbarer Zukunft entweder apokalyptische Auswirkungen haben, oder aber gar keine.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bevor ich began, fuer diesen Blog-Eintrag zu recherchieren, war ich der felsenfesten Ueberzeugung, dass das Auslaufen des Banns auf "Assault Weapons" unverantwortlich und geradezu kriminell war. Diese Meinung hat sich umgedreht: das urspruengliche Gesetz war so wischiwaschi und hatte dermassen viele Schlupfloecher, dass seine Abschaffung wohl kaum Auswirkungen haben wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Assault weapons" sind, auch wenn dies den meisten Leuten nicht klar ist, KEINE Maschinengewehre. Sie sehen bloss so aus. Und was das Gesetz nie geregelt hat, ist die tatsaechliche Toedlichkeit einer halbautomatischen Waffe, die Durchschlagskraft der Munition und aehnliches, sondern nur optische und ergonomische Designmerkmale. Illegal sind nur Waffen, die entsprechend der Liste toedlich ausssehen. Es war immer legal, halbautomatische Waffen zu kaufen, die das Gesetz einhielten (und nicht so gemein aussahen). Und das Gesetz regelte zwar auch noch die "High Capacity" Magazine zu den Waffen, keine Magazine mit mehr als 10 Schuss durften verkauft werden. Allerdings war es voellig legal, aeltere, groessere Magazine (zu horrenden Preisen) zu kaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen wirklich guten Vergleich von Waffen, die nach dem Gesetz erlaubt und verboten sind, kann man auf der &lt;a href="http://www.awbansunset.com/comparison.html"&gt;Website&lt;/a&gt; einer massiv Pro-Gun Gruppe nachlesen. Waehrend ich mit den Schlussfolgerungen dieser Leute weniger als gar nicht uebereinstimme, stimme ich bedauerlicherweise ihrer Bestandsaufnahme zu. Wer in den letzen zehn Jahren eine massaker-faehige Waffe suchte, hatte kein Problem sie zu finden und legal zu kaufen (man denke da an die diversen Schul-Massaker der letzen Jahre). Und falls irgendjemand Interesse an illegalen Waffen hatte: glauben Sie wirklich, dass ein Terrorist sich eine illegale halbautomatische Kopie eines Maschinengewehres besorgen wuerde und nicht gleich das Orginal? Wenn schon illegal, dann aber richtig!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die NRA und die Waffenhersteller-Lobby benutzen dieselben Argumente wie ich um ihre Ueberzeugung durchzusetzen, dass das Gesetz sindlos ist und die amerikanische Freiheit einschraenkt. Ich sehe das Ganze von der anderen Seite: Das Gesetz ist nutzlos, weil es am Ende keine echte Einschraenkung enthaelt.&lt;br /&gt;Taeglich kommen neue Verbesserungen fuer alle Sorten voellig legaler Waffen auf den Markt, die Munition wird ebenfalls zunehmend scheusslicher und toedlicher, und es werden keinerlei Anstalten getroffen, dem Einhalt zu gebieten. Eine absolute Mehrheit aller Amerikaner sind der Ueberzeugung, dass dass Recht, Waffen zu tragen uneingeschraenkt bleiben sollte; gleichzeitig glaubt eine Mehrheit, dass "Assault Weapons" und aehnlich unbestimmte Massaker-geeigneter Waffen nicht unbeschraenkt frei erhaeltlich sein sollten. Was macht also der gewiefte Politiker? Ein Gesetz, dass gut aussieht und das Problem haarscharf vermeidet. Man sieht gut aus, obwohl man nichts wirklich geaendert hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich erwarte keine Verbrechenswelle in der absehbaren Zukunft. Leider allerdings auch keine Verringerung. Auch in Zukunft werden die Irren mit Waffen auf alles losgehen, was sie nervt. Denn wegnehmen kann man ihnen ihre Knarren schliesslich nicht!&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7754305-109513730255545824?l=einebissigebeobachterin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einebissigebeobachterin.blogspot.com/feeds/109513730255545824/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7754305&amp;postID=109513730255545824' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7754305/posts/default/109513730255545824'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7754305/posts/default/109513730255545824'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einebissigebeobachterin.blogspot.com/2004/09/bewaffnetes-amerika-teil-1.html' title='Bewaffnetes Amerika, Teil 1'/><author><name>Eine bissige Beobachterin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06755018846315591067</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7754305.post-109270253416027956</id><published>2004-08-16T17:22:00.000-07:00</published><updated>2004-08-24T20:05:30.450-07:00</updated><title type='text'>Seid froh, dass ihr ueberhaupt was verdient - die Rolle der Arbeitgeber in den USA</title><content type='html'>Unser Umzug nach Kalifornien vor fuenf Jahren brachte, ganz wie erwartet, eine Unzahl von Veraenderungen mit sich. Leider waren es nicht die Veraenderungen, auf die ich vorbereitet war. Im Rueckblick muss ich sagen, es waere in gewisser Weise einfacher, sich in einem voellig fremdartigen Land einzuleben, China vielleicht. Da erwartet man wenigstens, dass man die Leute, ihre Kultur und ihre Einstellungen nicht versteht. Das Problem mit den USA ist die Aehnlichkeit mit Europa. Die Amerikaner sind uns naemlich wirklich sehr aehnlich.&lt;br /&gt;Und haben wir doch die Filme und Fernsehserien gesehen, und erinnern uns die Leute auf dem Bildschirm nicht schwer an irgendwelche Nachbarn oder Familie? Natuerlich tun sie das, und so geben wir uns der Illusion hin, dass die Amerikaner, unter der Oberflaeche, am Ende doch genauso sind wie wir. Und so geht man die Umstellung an mit dem Gefuehl, dass es eigentlich nicht so schwer sein kann. Ganz aehnlich wie zuhause. Nach einiger Zeit findet man dann heraus, dass die verflixte Aehnlichkeit zu allem, was man gewohnt ist, einem einen Streich gespielt hat. Man findet die ganze Zeit, dass man keine Ahnung hat, was die Leute eigentlich denken. In vieler Hinsicht sind die Amerikaner naemlich genauso fremd wie die Chinesen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eines der Dinge, die mir nach unserem Umzug in die USA als erstes auffiel, war die voellig unterschiedliche Haltung zur Rolle und Verantwortlichkeit der Industrie in der Gesellschaft. Diese von Deutschland voellig unterschiedliche Einstellung, die praktisch alle Leute, mit denen ich je ueber entsprechende Themen redete zu teilen scheinen, war und ist mir nicht so recht nachvollziehbar.&lt;br /&gt;In Deutschland findet sich (zugegebenermassen mehr oder minder) die soziale Marktwirtschaft; die meisten Leute sind der Ueberzeugung, dass Wohlstand mit Pflichten und Verantwortung einhergeht (oder doch zumindest sollte) und dass die Arbeitgeber der Gesellschaft gegenueber eine Verpflichtung haben. Was mir bei meinem letzten Besuch zu Hause am staerksten auffiel, war die Wut und die Verstaendnislosigkeit darueber, dass die soziale Verantwortung zunehmend nicht mehr von allen Teilen der Bevoelkerung gleichmaessig getragen wird, sondern von nur noch einigen Gruppen (wer die Hauptlast traegt, haengt in diesen Schilderungen im Allgemeinen davon ab, mit wem man redet). All dies scheint mir ein Indiz dafuer zu sein, dass die grundlegende Einstellung noch immer die ist, dass alle Mitglieder und Gruppen innerhalb der Gesellschaft fuer deren Funktionieren verantwortlich sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den USA gibt es natuerlich mehr als genug Leute, die diesselbe Einstellung haben. Ich bin noch keinem davon selbst begegnet, aber ich lese jeden Tag in den Leserbriefen in der Zeitung, dass diese Sorte Einstellung ganz typisch fuer die linken, wenn nicht gar kommunistischen und auf alle Faelle unamerikanischen Liberalen ist. Und niemand hat mir jemals gestanden, zu dieser Gruppe zu gehoeren. Aber wie gesagt, solche Leute gibt es. Die Mehrzahl jedoch scheint sich in ihrer Einstellung nicht radikal von Andrew Carnagie oder William Vanderbilt zu unterscheiden - Carnagie war einer der Raeuberbarone, die im 19. Jahrhundert die 72-Stunden Woche einfuehrte, mit halsabschneiderischen Loehnen und lebensgefaehrlichen Arbeitsbedingungen, waehrend Vanderbilt seine eigenen Frachtraten und Ticketkosten festlegte, nachdem er erst einmal das Eisenbahn-Monopol hatte - typische Vertreter des ungezuegelten Kapitalismus. Der reine Kapitalismus scheint in der Gedankenwelt vieler Amerikaner noch immer die optimale Wirtschafts- und Gesellschaftsform zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So findet sich in der "Sacramento Bee", der Zeitung der kalifornischen Hauptstadt, eine &lt;a href="http://www.sacbee.com/content/politics/columns/weintraub/story/10345054p-11264941c.html"&gt;Kolumne von Daniel Weintraub&lt;/a&gt;. Es geht um eine kuerzlich veroeffentlichte Studie der Universitaet Berkeley, die die Auswirkungen des Erfolgs des Konzerns Walmart auf die kalifornischen Staatsfinanzen untersucht. Nach dieser Studie kostet Walmart den Staat Kalifornien $86 Millionen pro Jahr. Dies Summe zahlt der Staat an Walmart-Angestellte, deren Vollzeiteinkommen unter dem Limit fuer staatliche Wohlfahrtszuschuesse liegt und die keine Krankenversicherung von ihrem Arbeitgeber bekommen.&lt;br /&gt;Und was ist Daniel Weintraubs Schlussfolgerung darueber, wie die Studie zu bewerten ist? "...Sie ist bedeutungslos. Warum? Die Schlussfolgerungen der Studie beruhen auf dem Trugschluss, dass die Leute, die Arbeitsplaetze schaffen .....fuer das finanzielle Wohl der Leute, die fuer sie arbeiten, verantwortlich sind. Das sind sie nicht. Sie sind dafuer verantwortlich, genuegend Lohn und Arbeitgeberleistungen anzubieten, um die Arbeitnehmer anzuwerben, die ihre Arbeitskraft fuer die Verguetung anbieten. Nicht mehr. Nicht weniger...."&lt;br /&gt;Die Haltung ist deutlich - wenn die Arbeitnehmer, voellig freiwillig natuerlich, Loehne akzeptieren, die bei Vollbeschaeftigung ein Einkommen unter der Armutsgrenze bezahlen, dann ist das ihr Problem und nicht das der Arbeitgeber. Dasselbe Argument wurde vor 150 Jahren vorgebracht, um Kinderarbeit in den Minen zu rechtfertigen, oder die noch lange spaeter uebliche Praxis der geringeren Bezahlung von Frauen fuer Arbeit, die identisch ist zu der eines Mannes - niemand hat diese Leute doch zu dieser Arbeit gezwungen! Der Arbeitgeber hat keinerlei Verantwortung fuer gar nix. Wie es moeglich ist, die Auswegslosigkeit der Bewerber fuer die Mindestlohn-Jobs so vollstaendig zu ignorieren, ist jenseits meines Verstaendnisses.&lt;br /&gt;Ich kann jedoch den Kolumnisten nicht an den Pranger stellen - er spricht fuer viele. Seine Haltung ist nicht unueblich hier - sie ist die Ergaenzung zum Motto "Jeder seines Glueckes Schmied". Selbst die Leute, die selbst unter der Ungerechtigkeit der ungezuegelten Kapitalismus leiden, auf der untersten Stufe der sozialen Leiter scheinen meist gluehende Bewunderer des Systems zu sein - alle scheinen im Wunschtraum befangen, selbst ohne alle Beschraenkungen schalten und walten zu koennen, wenn SIE SELBST es erst mal geschafft haben. Wenn sie selbst erst mal reich sind, dann wird ihnen niemand reinreden koennen, wie sie ihre Firma fuehren.&lt;br /&gt;Mein letzter Besuch in Deutschland liess in mir die Befuerchtung aufkommen, dass auch zu Hause mehr und mehr Arbeitgeber der Ueberzeugung sind, dass amerikanische Verhaeltnisse genau dass sind, was die Wirtschaft (oder vielmehr ihre Aktienpreise) brauchen. Es wird Zeit, dass wir 125 Jahre Fortschritt fuer die gesamte Bevoelkerung ueber Bord werfen!&lt;br /&gt;Es gibt viel zu tun - packen wirs an!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7754305-109270253416027956?l=einebissigebeobachterin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einebissigebeobachterin.blogspot.com/feeds/109270253416027956/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7754305&amp;postID=109270253416027956' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7754305/posts/default/109270253416027956'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7754305/posts/default/109270253416027956'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einebissigebeobachterin.blogspot.com/2004/08/seid-froh-dass-ihr-ueberhaupt-was.html' title='Seid froh, dass ihr ueberhaupt was verdient - die Rolle der Arbeitgeber in den USA'/><author><name>Eine bissige Beobachterin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06755018846315591067</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7754305.post-109252197982264224</id><published>2004-08-14T14:46:00.000-07:00</published><updated>2004-08-14T15:19:39.823-07:00</updated><title type='text'>Newspeak/Neusprache – Die Sprache ist dem Menschen gegeben, um seine Gedanken zu verbergen</title><content type='html'>Heute las ich in der Business Sektion der Mercury News eine &lt;a href="http://www.mercurynews.com/mld/mercurynews/business/9400267.htm"&gt;begeisternde Titelzeile&lt;/a&gt;. Die war nun wirklich zu gut, als dass ich sie nicht teilen wollte:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;Neueste Zahlen belegen eine Erholung der lokalen Wirtschaft&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman;font-size:130%;"&gt;Arbeitsplatzverluste im Silicon Valley auf dem niedrigsten Stand seit vier Jahren&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman;font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich so eine Schlagzeile sehe, frage ich mich immer was diese Journalisten wohl mit wirklich guten Neuigkeiten anfangen wuerden, Neuigkeiten, die nicht erst noch auf gut getrimmt werden muessen.&lt;br /&gt;Santa Clara County, ein Landkreis im Herzen des Silicon Valley, hatte auf der Hoehe des Aufschwungs im Jahr 2000 etwa 1,050,000 Arbeitsplaetze. Seitdem gingen Monat fuer Monat Stellen verloren, hinunter auf 850,000 Jobs im Juli 2004, ein Verlust von 19% aller Arbeitsplaetze. Die Arbeitslosenquote lag im Juni 2004 bei 6.3%, im Juli bei 8.7% (diese Steigerung beruht hauptsaechlich mit jahreszeitlichen Konjunkturschwankungen). Der grosse Unterschied zwischen der realen Arbeitslosenquote und der erwarteten (wo sind die 150,000 Leute, die ihren Job verloren haben hin?) laesst sich mit Abwanderung erklaeren - ohne Arbeit kann man hier im Silicon Valley nicht allzulange ueberleben und sehr viele Leute verliessen das Valley nach Monaten der Arbeitslosigkeit, ganz zu schweigen natuerlich von den zahllosen Ingenieuren aus aller Welt, die mit dem Verlust ihrer Arbeit auch ihr H1-Arbeitsvisum verloren und innerhalb weniger Wochen das Land verlassen mussten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber irgendwie sollen wir den Artikel lesen, die Zahlen anschauen und uns denken, dass es endlich wieder bergauf geht - im letzen Monat sind schliesslich weniger Jobs verloren gegangen als in allen vorangegangenen Monaten seit dem Boom! George Orwell waere stolz auf uns.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein paar Absaetze weiter in dem Artikel wird ein "Spezialist" mit folgenden unsterblichen Worten zitiert: "Diese Zahlen belegen dass die Wirtschaft von San Jose weiterhin mit der wirtschaftlichen Erholung beginnt... ". Die Wirtschaft beginnt sich weiterhin zu erholen - was um gotteswillen soll das eigentlich bedeuten? Dieser Fachmann scheint nicht allzu ueberzeugt zu sein von der tatsaechlichen Erholung, schliesslich beginnt sie nur weiterhin. Und meine Zeitungslektuere des letzen Jahres erlaubt mir autoritativ zu sagen, dass Erholung seit ueber einem Jahr beginnt. Ich meine, die Wirtschaft hat sich noch nicht erholt, neinneinnein, aber seit geraumer Zeit beginnt sie, und dann wieder und wieder sich zu erholen. Irgendwann ist es mit dem Beginnen hoffentlich vorbei, und es tut sich auch was.&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7754305-109252197982264224?l=einebissigebeobachterin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einebissigebeobachterin.blogspot.com/feeds/109252197982264224/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7754305&amp;postID=109252197982264224' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7754305/posts/default/109252197982264224'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7754305/posts/default/109252197982264224'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einebissigebeobachterin.blogspot.com/2004/08/newspeakneusprache-die-sprache-ist-dem.html' title='Newspeak/Neusprache – Die Sprache ist dem Menschen gegeben, um seine Gedanken zu verbergen'/><author><name>Eine bissige Beobachterin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06755018846315591067</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7754305.post-109220459664867420</id><published>2004-08-13T23:09:00.000-07:00</published><updated>2004-08-13T15:58:58.613-07:00</updated><title type='text'>Tod durch Gelaendewagen!  Teil 2 der "Ich hasse Gelaendewagen"-Serie</title><content type='html'>Bevor ich die Sicherheit von Gelaendewagen/SUVs weiter diskutiere, moechte ich eine kurze Uebersicht ueber die Unterschiede zwischen Pkws und SUVs geben – das duerfte die spaeteren Ausfuehrungen erheblich vereinfachen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da Gelaendewagen nach dem Wortlaut des Gesetzes in den USA Kleinlastwagen sind, muessen sie natuerlich auch nicht den strengeren Benzinverbrauchsvorgaben fuer Pkw’s folgen (das scheint allgemein bekannt zu sein, obwohl es interessanterweise offenbar absolut jedem voellig gleichgueltig ist, dass dies praktisch einer Subventionierung der amerikanischen Autoindustrie gleichkommt. Und zwar einer kraeftigen. Irgendwie scheint der freie Wettbewerb erst dann wirklich wichtig zu werden, wenn andere Laender ihren Industrien irgendwelche Vorteile einraeumen). Was den meisten Leuten jedoch unbekannt zu sein scheint ist die Tatsache, dass SUV’s auch von einer Reihe Sicherheitsauflagen befreit sind, die fuer Pkw’s gelten:&lt;br /&gt;Eine Pkw Karosserie ist so entwickelt und gebaut, dass sie sich bei einem Aufprall verformt und so einen deutlichen Teil der Aufprallenergie absorbiert. Pkw’s muessen relativ leicht sein, um die Spritverbrauchsauflagen einzuhalten und gleichzeitig sehr sicher, um den hohen Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden. Dies wird erreicht durch aufwendig konstruierte und teure Stahlskelette als Basis des Chassis und mit sorgfaeltig entwickelten Knautschzonen, die die Passagiere im Fall eines Unfalls schuetzen sollen. Man vergleiche dazu den Bau eines Kleinlastwagens (zumindest in den USA – wie das in Europa aussieht, kann ich nicht sagen): Man faengt mit einem schweren und starren Stahlrahmen an, der nur sehr wenig Aufprallsenergie absorbiert sondern sie direkt an das aufgefahrene Fahrzeug weitergibt. Dann schraubt man die Maschine im vorderen Teil fest, befestigt die Sitze in der Mitte und setzt die Karosserie von oben drauf. Nicht unbedingt das sicherste aller Fahrzeuge, dafuer ist es aber billig. Das ist wahrscheinlich auch die Erklaerung dafuer, warum Gelaendewagen so hohe Profitspannen fuer die Hersteller bedeuten (der billigere Herstellungspreis wird selbstverstaendlich nicht an den Verbraucher weitergegeben). Wenn man das zusammenrechnet mit den zehn- bis fuenfzehntausend Dollar Preisaufschlag bei den Autohaendlern wird einem auch klar, warum diese LKWs so teuer sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Mehrzahl der Autobesitzer erwartet ein gewisses Minimum an Fahrkomfort und Leistung von ihrem Pkw – eine ordentliche Lenkung, gute Stossdaempfung und Bremsen werden vorausgesetzt (ich muss allerdings sagen, vor Jahren ueberfuehrte ich mit einer Freundin ein Oldsmobile von Californien nach Ohio, und bei dem Karren muessen die urspruenglichen Erwartungen des Besitzers unglaublich niedrig gewesen sein. Das Auto war von der Groesse und der Handhabung am ehesten mit einem Ozeandampfer zu vergleichen). Die Erwartungen an einen Kleinlastwagen sind erheblich geringer. Ich meine, ist doch klar! Is ja schliesslich auch ein Lkw! Den meisten Leuten scheint jedoch nicht ganz klar zu sein, dass ihr SUV ein Kleinlastwagen ist und auch als solcher gebaut wurde!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die sinkende Zahl von Todesfaellen bei Autounfaellen in den letzten zehn Jahren laesst sich stark auf die zunehmende Verbesserung der Sicherheitsmassnahmen in Pkw’s zurueckfuehren, die die Fahrgastzelle vor den Folgen eines Aufpralls schuetzte. Doch die SUV’s auf den Strassen muessen diese Sicherheitsstandards nicht einhalten, und darueberhinaus sind sie per se praktisch eine erstklassige Gegenmassnahme fuer die meisten der Sicherheitsmassnahmen: Was fuer einen Nutzen hat schon eine Haube, die sich wie eine Zieharmonika zusammenfaltet oder ein Seitenpaneel, das sich optimal verformt – ein SUV uebergeht diese Hindernisse im wahrsten Sinn des Wortes und prallt direkt in die Frontscheibe ueber die Haube hinweg oder erwischt den Fahrer mit der Stosstange direkt durch das Fenster, ueber den Paneelen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Leute erzaehlen, warum sie SUV’s fahren, dann ist Sicherheit immer eines der wichtigsten Argumente. Offensichtlich zaehlt hier das GEFUEHL von Sicherheit mehr als die REALITAET von Sicherheit. Und dieses Gefuehl von Sicherheit, das SUV’s in ihren Besitzern anscheinend hervorrufen koennen, erklaert den Erfolg dieser Monstroesitaeten: Zahllose Studien belegen, dass diese Kleinlastwagen in Wirklilchkeit weniger sicher sind als Pkws (von den Kleinwagen mal abgesehen – die sind fuer ihre Besitzer tatsaechlich die gefaehrlichsten Fahrzeuge auf der Strasse). Aber so sehr wir das auch verneinen moegen, offenbar koennen wir uns des Gefuehls nicht erwehren, dass wir im Falle eines Unfalls einfach viel besser dastehen, wenn wir von 2 Tonnen Stahl umgeben sind. Offenbar glauben die meisten Autofahrer am Ende doch, dass sie irgendwann in einen Unfall verwickelt sein werden, komme was da wolle, und da ist es dann doch besser, im gefuehlsmaessigen Aequivalent eines Panzers zu sitzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und jetzt werde ich versuchen, die einzelnen Sicherheitsluegen in der Luft zu zerfetzen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als erstes muss zweifelsohne der gefuerchtete Fahrzeug-Ueberschlag angesprochen werden. Zugegebenermassen, &lt;a href="http://4wheeldrive.about.com/gi/dynamic/offsite.htm?site=http%3A%2F%2Fwww.stats.org%2Frecord.jsp%3Ftype%3Doped%26ID%3D43"&gt;der freie Ueberschlag ist nicht eben haeufig&lt;/a&gt; , aber das ist bloss mal wieder ein guter Beleg dafuer, wie man mit Statistiken spielen kann: Nur bei 3% aller Unfaelle kommt es zum Ueberschlag des Fahrzeugs, aber diese Unfaelle sind verantwortlich fuer etwa ein Drittel aller Todesfaelle! Und dann muss man natuerlich die unterschiedliche Haeufigkeit dieser Unfaelle bei Pkws und SUVs beruecksichtigen: Es scheint, als ob die natuerliche Haltung eines SUVs die ist, mit allen 4 Reifen nach oben auf dem Dach zu liegen. Ein SUV hat (im Vergleich zu einem Pkw) im Durchschnitt ein viermal hoeheres Risiko, auf dem Dach zu landen. In ungefaehr einem Viertel bis einem Drittel aller Unfaelle, bei denen nur ein Fahrzeug beteiligt war und in denen dieses Fahrzeug ein SUV ist, kommt es zum Ueberschlag.&lt;br /&gt;Auf alle 100.000 Fahrzeuge kommen 91 Ueberschlaege fuer Pkws und 225 Ueberschlaege fuer SUVs. 22% aller &lt;a href="http://4wheeldrive.about.com/gi/dynamic/offsite.htm?site=http%3A%2F%2Fwww.usatoday.com%2Fmoney%2Fautos%2F2001-04-13-rollovers.htm"&gt;Todesfaelle&lt;/a&gt; in Pkws lassen sich auf eine Ueberschlag des Fahrzeugs zurueckfuehren, aber fuer Passagiere in den SUVs sieht die Sache doch erheblich bedrohlicher aus: 60% aller Todesopfer in SUVs kamen beim Ueberschlagen ums Leben. Dieses erhebende Gefuehl, gelassen und ueberlegen ueber dem Verkehr zu sitzen kommt mit einem hohen Preis – wenn was passiert, ist man viel wahrschienlicher tot. Irgendwie steh’ ich ja auf diese ausgleichende Gerechtigkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann wollte ich ja noch auf die Behauptung eingehen, dass SUVs an sich sicherer sind als Pkws. Ich schaetze, der Grund fuer dieses hartnaeckige Geruecht ist das Gefuehl von Unverwundbarkeit, das man als Folge des Fahrens in einem mehrtonnigen Panzer kriegt. Natuerlich stimmt das auch mal wieder nicht. Ich bin wirklich unschuldig, der Suendenbock ist die Physik: Wenn man sich auf der Strasse in einem Fahrzeug von zwei Tonnen fortbewegt und man muss ploetzlich ganz, ganz schnell bremsen, dann muss man diese Masse erst mal abbremsen (und wie Ihnen jeder erzaehlen kann, der jemals auf irgenwas draufgefahren ist: Bewegungsenergie kann man einfach nicht so leicht loswerden). SUVs sind im Grossen und Ganzen schwerer als die durchschnittlichen Pkws und haben einen entsprechend laengeren Bremsweg. Ueberraschenderweise (fuer SUV-Fahrer, nicht fuer mich) sind Gewicht und Impuls nicht die einzigen Faktoren, die den Bremsweg beeinflussen, auch ueberragende Technik (oder der Mangel daran) tun ihr Teil: Ein Vergleich zwischen den schwersten Pkws (per definitionem sind das die teuren, grossen Edelkarossen, die obersten Serienmodelle) und den leichtesten SUVs zeigt, dass der laengere Bremsweg eine eingebaute Eigneheit der SUVs ist – oder anders ausgedrueckt, &lt;a href="http://www.net-monster.com/blather_suvs_part1.html"&gt;ihre Bremsen taugen auch nicht so viel &lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PKW:&lt;br /&gt;Mercedes Benz CL500 at 1866 kg with 36,3 m Bremsweg ,&lt;br /&gt;Lincoln Town Car Cartier at 1869 kg with 41,2 m Bremsweg&lt;br /&gt;Infinity Q45 at 1817 kg with 41,8 m Bremsweg&lt;br /&gt;SUV:&lt;br /&gt;Toyota 4Runner Ltd V6 4WD at 1803 kg with 42,1 m Bremsweg (bester SUV)&lt;br /&gt;Ford Explorer Ltd 4WD at 1865 kg with 45,1 m Bremsweg&lt;br /&gt;Isuzu Rodeo LS 4WD at 1861 with 47 m Bremsweg&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder ganz einfach zum Mitschreiben: Ein SUV-Fahrer ist ein Risiko hoch zwei, eine erhoehte Gefahr fuer sich und andere. Er braucht laenger zum anhalten, weil nicht nur sein SUV schwerer ist als die meisten anderen Fahrzeuge auf der Strasse, darueberhinaus sind seine Bremsen auch nicht so gut wie die in den Pkws!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und man sollte sich keine falschen Hoffnungen machen dass man zumindest im Falle eines Unfalls in besserer Verfassung ist als in einem Pkw. Erinnern Sie sich, was ich ueber die Konstruktion von Kleinlastwagen sagte, von wegen dem starren Stahlrahmen? SUV-Fahrer (und Passagiere) sehen nach einem &lt;a href="http://www.nhtsa.dot.gov/ncap/cars/2000SUVs.html"&gt;Frontalaufprall&lt;/a&gt; nicht so prall aus. Nicht ein einziger Gelaendewagen/SUV bekam im Jahr 2000 die beste Punktzahl fuer Sicherheit, die fuenf Sterne. Die SUVs bekamen 3 bis maximal 4 Sterne, dass bedeutet in die Umgangssprache uebersetzt ein Risiko von 11 bis 35% fuer schwere Verletzungen im Kopf- und Brustbereich, fuer Fahrer und Beifahrer. In anderen Studien finden sich Belege dafuer, dass die Insassen eines SUVs bei den meisten Arten von Unfall mit groesserer Wahrschienlichkeit verletzt werden als Insassen eines Pkw.&lt;br /&gt;Und um dem Ganzen die Krone aufzusetzen scheint es auch noch so, als ob man in einem SUV eine groessere Chance hat in einen Unfall zu geraten als in einem Pkw! Als Kleinlastwagen sind sie weder so wendig noch so responsiv wie Pkws, werden von ihren Besitzern natuerlich aber nicht gefahren wie Lkws. Dies bedeutet, vor allem in Situationen, wo es auf schnelle, sichere Reaktion und gute, saubere Handhabung des Fahrzeugs ankommt (wie bei ploetzlichem Bremsen oder Ausweichen) dass die Wahrscheinlichkeit, die Kontrolle ueber das Auto zu verlieren, in einem SUV erheblich groesser ist als in einem Pkw.&lt;br /&gt;Ich muss schon sagen, wenn ich nicht selber einen kleineren Wagen fahren wuerde, wuerde ich mich wirklich gern der Schadenfreude hingeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber in meiner Situation in einem Pkw ist Schadenfreude nicht angebracht, denn es gibt tatsaechlich eine Sorte von Unfall, bei dem es bei weitem sicherer ist, in einem SUV zu sitzen (und dies ist die EINZIGE Sorte Unfall, in der ein SUV sicherer ist als ein Pkw): und das ist ein Unfall zwischen einem SUV und einemPkw. Und darueberhinaus sind diese Unfaelle auch noch schlimmer, als man statistisch gesehen erwarten sollte. Obwohl nur ein Drittel aller angemeldeten Fahrzeuge in den USA SUVs sind, sind sie verantwortlich fuer ueber die Haelfte aller Todesfaelle bei Unfaellen von Passagierfahrzeugen, und ueber 60% dieser Todesfaelle passieren, wenn das unfallverursachende Fahrzeug das SUV ist. Aber was die SUV-Fahrer angeht, sie sind sicher – die absolute &lt;a href="http://intellectualconservative.com/article1001.html"&gt;Mehrzahl der Toten befinden sich in den Pkws&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Was mich endgueltig zur Weissglut bringt ist die Selbstverstaendlichkeit und die Selbstgefaelligkeit, mit der das Sicherheitsargument von so vielen SUV-Fahrern vorgebracht wird als einer der Hauptgruende fuer den Kauf des Fahrzeuges. Natuerlich haben sie recht – soweit man eine unglaublich egozentrische und selbstsuechtige Haltung, die ausschliesslich den eigenen Vorteil in Betracht zieht, fuer rechtens halten kann. Jemand, der einen grossen Ford Explorer kauft (oder noch besser, einen Hummer), weiss ganz genau, wer im Fall eines Unfalls den Kuerzeren ziehen wird. Definitiv NICHT der SUV-Fahrer. Ich meine, man muss doch realistisch sein. Es ist doch einfach besser jemanden umzubringen, als selber umgebracht zu werden, oder nicht? Offensichtlich ist diese Haltung auch voellig akzeptabel. Zumindest jedenfalls scheint sich niemand auch nur im Geringsten zu schaemen, ein SUV zu fahren, dass den Verkehr drumherum behindert und die Uebersicht versperrt. Hauptsache, ich bin sicher. Wenn jemand anders draufgeht, was solls.&lt;br /&gt;Das unverzeihlichste an dieser Haltung ist, dass sie nicht einmal notwendig ist. Es gibt fast nichts, was ein SUV kann, wofuer man nicht einen passenden Pkw finden koennte, der dasselbe kann. Und wenn man dann einen Unfall hat, dann haben alle Beteiligten die Chance, mit ihrem Leben und ihrer Gesundheit davonzukommen. In einem SUV nimmt man den anderen diese Chance weg.&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7754305-109220459664867420?l=einebissigebeobachterin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einebissigebeobachterin.blogspot.com/feeds/109220459664867420/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7754305&amp;postID=109220459664867420' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7754305/posts/default/109220459664867420'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7754305/posts/default/109220459664867420'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einebissigebeobachterin.blogspot.com/2004/08/tod-durch-gelaendewagen-teil-2-der-ich.html' title='Tod durch Gelaendewagen!  Teil 2 der &quot;Ich hasse Gelaendewagen&quot;-Serie'/><author><name>Eine bissige Beobachterin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06755018846315591067</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7754305.post-109147521396560018</id><published>2004-08-02T12:32:00.000-07:00</published><updated>2004-08-07T19:44:20.650-07:00</updated><title type='text'>Warum ein Gelaendewagen?  1.Teil in der 'Ich hasse Gelaendewagen" Serie</title><content type='html'>Vor einigen Tagen wartete ich an einer Ampel und schaute gelangweilt in den Rueckspiegel. Einige Sekunden interessierten Starrens und mir stellte sich die unvermeidliche Frage: Was fuer ein Idiot kauft sich einen Porsche in durchfall-gelb? Ich glaube, Amerikaner haben ein ganz anderes Gefuehl fuer Farben als Europaer (wenn ich mir das jetzt so recht ueberlege, von den Fahr-unkuensten vieler Leute ausgehend ist es aber wohl eher so, dass ne ganze Menge Amis einfach blind sind).&lt;br /&gt;Dann kam die unvermeidliche naechste Frage: Wie ist es eigentlich moeglich, dass ich den Porsche ueberhaupt sehe? Ich meine, Motorhaube, Fenster, Dach und alles? Noermalerweise sehe ich doch bloss das Dach, wenn ein Porsche hinter mir an der Ampel steht (und ich fahre ein ganz normales Auto!)! Und so begegnete ich meinem ersten Porsche Cayenne (und ich werde nun garantiert KEINEN Link zu dieser Scheusslichkeit machen). Von den Scheinwerfern aufwaerts sieht er eigentlich wie ein richtiger Porsche aus, und wenn mir jemand sagt, welche Ingenieure fuer den Rest des Autos verantwortlich sind, dann werde ich sie hetzen und ganz unaussprechliche Sachen mit ihnen anstellen, sobald ich sie habe (meine urspruengliche, erheblich boesartigere Formulierung war, meiner Ansicht nach, viel besser, aber meine bessere Haelfte meinte, dass konkrete Drohungen in diesen Tagen vielleicht keine so gute Idee sind. Ausnahmsweise habe ich ihm zugestimmt).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den gleichermassen graesslichen Mercedes Gelaendewagen hatte ich schon des oefteren gesehen (die Leute hier sind ganz scharf auf solche Gelaendewagen, hierzulande SUV genannt – Sport Utility Vehicle) und ich kann ja verstehen, dass die ganzen geldgierigen Autofirmen den Leuten einfach geben, was sie wollen. Aber warum um Himmels willen will irgendjemand solche unglaublich haesslichen LKW’s?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bevor ich nun aber versuche, ein paar Gruende fuer die Beliebtheit von Gelaendewagen (im weiteren SUV genannt) anzufuehren (und hoffentlich sofort abzuschiessen), zuallererst mal ein paar haessliche Fakten zu den SUVs in den USA:&lt;br /&gt;SUVs gehoeren zusammen mit den Minivans und den Pickup Trucks zu der Gruppe der „Light Truck Vehicles“, den Kleinlastwagen. Kleinlastwagen werden definiert als „alle 4-raedrigen Fahrzeuge, die weniger als 3.800 kg wiegen und kein Auto sind“. Und in der Tat, SUV sind im allgemeinen auch erheblich schwerer als Autos, ueblicherweise in der 2 ½ Tonnen Gewichtsklasse. Ueber 50% aller 2003 neu zugelassenen Fahrzeuge wog knapp zwei Tonnen oder mehr. Mehr als die Haelfte aller verkauften Neuwagen gehoren zu den Kleinlastwagen, etwa 1/3 aller zugelassenen Autos auf Amerikas Strassen sind SUVs.&lt;br /&gt;Der &lt;a href="http://www.citizen.org/documents/costs_of_suvs.pdf"&gt;durchschnittliche Spritverbrauch &lt;/a&gt;in den USA erreichte 1988 seinen Tiefpunkt, doch durch den unaufhaltsamen Siegeszug der Kleinlastwagen in den letzten 25 Jahren stieg er in demselben Zeitraum wieder unaufhaltsam an. Die Veraenderungen der letzen 10 Jahre an den SUVs hatten nichts mit der einem verringerten Benzinverbrauch zu tun (und warum auch? Der Nationale Standard zur Benzinverbrauchs-Verringerung verschaerfte sich in den letzen drei Dekaden grade mal von 12,1 l auf 11,4 l pro 100 km). Dafuer wurde die Beschleunigung bei den Kleinlastwagen um 2,5 Sekunden verbessert, das durchschnittliche Gewicht wurde um etw 250 kg vergroessert und auch die Maschinenleistung wurde aufgestockt.&lt;br /&gt;Der durchschnittliche SUV verbrauchte 2002 13.5l auf 100 km, im Vergleich dazu brachten es die Pkws immerhin auf 9.7l auf 100km. Es ist vielleicht von gewissem morbiden Interesse, dass SUVs offenbar den Weg der Dinosaurier beschreiten – immer grosser, immer schwerer. Zum Beisiel der riesige Ford Excursion, 5.7 m lang, 2 m breit und keinerlei Angaben ueber das Gewicht auf der Website. Wenn man im Netz sucht, kann man das Gewicht aber doch herausfinden - er wiegt ueber 3 Tonnen. Ein Hummer ist da nur der naechste logische Schritt. Er schleppt 3.900 kg auf seinen Raedern herum, ist aber nur 4.8 m lang und hat dieselbe Breite. Die Aufruestung auf der Strasse hat bereits einen erschreckenden Grad erreicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese ganzen Dinosaurier mit ihrem gewaltigen Hunger auf fossile Brennstoffe tragen natuerlich auch ihr Teil zur zunehmenden Umweltverschmutzung bei. Ford Motor Company, die Hersteller der beliebtesten Umweltverschmutzer, gab im Mai 2002 zu, dass SUVs im Vergleich zu normalen Autos einen groesseren Anteil an der globalen Erwaermung haben und mehr Abgase ausstossen. Selbstverstaendlich jedoch wuerde Ford auch weiterhin SUVs bauen, um mit der starken Nachfrage Schritt zu halten. Zumindest weiss man bei diesen Leuten doch wenigstens, wo man dran ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und nun das Thema SUV-Gelaendewagen und Sicherheit. Sie sind’s nicht. Sicherer, mein ich. Ehrlich nicht. Mehr dazu in der naechsten Kolumne, wenn ich mich von meiner SUV-Depression erholt habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum also fahren Leute diese SUVs? Fangen wir am Besten mit den einfachen Antworten an:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. „Ich habe ein/en Boot/Anhaenger, und ich brauch den Gelaendewagen zum ziehen. "&lt;br /&gt;Aber genau. Was haben die Leute eigentlich gemacht, bevor es diese SUVs gab? Ganz egal, welchen Mist diese Leute verzapfen, man braucht keinen Kleinlastwagen, um ein Boot oder einen Wohnwagen zu schleppen. Okay, ein Kleinwagen wirds da wohl nicht tun, aber um Himmels willen, da gibts doch wohl auch bei normalen Pkws noch etwas Auswahl! Und falls Sie einer von den Leuten sind, die tatsaechlich mit ihrem Haus in Amerika rumfahren (das gibts tatsaechlich. Kucken Sie den nie amerikanische Roadmovies an?), dann besitzen Sie doch wohl schon einen LKW-Fuehrerschein und haben Ihr Haus hinten auf dem grossen Lastentransorter aufgeladen – wozu brauchen Sie noch ein SUV?&lt;br /&gt;2. „Ich brauche das SUV, weil ich im Schlamm auf wegloser Spur durch die Canyons nach Hause fahren muss.“&lt;br /&gt;Sie haben recht, unter diesen Umstaenden koennen Sie ein SUV gebrauchen (aber Vorsicht! Lange nicht alle SUVs haben einen Vierradantrieb, und eine ganze Reihe von ihnen liegt zu tief, um im Gelaende wirklich von grossem Nutzen zu sein). Ich bin jedoch immer wieder schwer beeindruckt von dem grossen Bedarf an solch widerstandsfaehigen Wagen im Silicon Valley, wo ich sie zu tausenden jeden Tag sehe, am Steuer die Vororts-Muttis oder den Geschaeftsmann mit Handy am Ohr. Das Alltagsleben einer Mutter oder eines Geschaeftsmannes hier muss doch erheblich aufregender sein, als ich mit das so vorgestellt hatte. Los Angeles und Seattle sind zwei weitere wohlbekannte Zentren fuer SUV-Fahrer. Solche kleinen Stueckchen Information beweisen mir immer wieder, dass man den Medien offenbar nicht trauen kann. Seit Jahren haben die Zeitungen mir nix davon erzaehlt, wie gefaehrlich die Strassen dort sind.&lt;br /&gt;Wie waers damit, wenn SUVs nur noch an Leute verkauft werden duerfen, die nachweisen koennen, dass sie am Ende der Welt leben, weit abgelegen von Strassen und anderen Nettigkeiten (Ich frage mich zwar, wie diese Sorte Leute wohl das Geld fuer ein SUV aufbringen koennte, aber hier geht es ums Prinzip!)? Auf dies Weise koennten wir wenigsten die Yuppies loswerden, die mit ihrem SUV passenderweise zum naechsten Bauernmarkt fahren. Und irgenwas muss doch getan werden, wenn nur 5% aller gelaendetauglichen SUVs jemals die Strasse verlaesst und auch im Gelaende faehrt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. „Ich sitze gerne so hoch; ich kann den ganzen Verkehr besser sehen und entsprechend reagieren – ich bin dann einfach ein besserer Fahrer.“&lt;br /&gt;“Ich benutze gerne meinen Computer fuer mein Abitur – ich kann die Fragen viel besser beantworten und ich kriege eine bessere Note“. Kann mir bitte jemand sagen, wo der logische Unterschied zwischen diesen beiden Bemerkungen ist? Beide sind zutreffend. Natuerlich koennte man dieses Argument fuer praktisch alles benutzen, was einem selbst nuetzt und sonst niemandem. Aber genaugenommen ist das bei dem Fahrer eines SUVs ja nicht der Fall – es gibt tatsaechlich „Kosten“, aber die werden gottseidank von jemand anderem getragen. Der Gelaendewagen blockiert die Sicht des Autos dahinter, was natuerlich bedeutet, dass das Fahrrisiko des Hintermanns ansteigt, waehrend das eigene Risiko sinkt. Das ist offensichtlich voellig akzeptabel. Was kann man zu so einer Haltung schon sagen? Wenn es einem stolzen SUV-Fahrer einfach schnurzegal ist, ob er die Rechte und Sicherheit von anderen voellig ignorieren kann, das ist einfach ekelhaft.&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7754305-109147521396560018?l=einebissigebeobachterin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einebissigebeobachterin.blogspot.com/feeds/109147521396560018/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7754305&amp;postID=109147521396560018' title='59 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7754305/posts/default/109147521396560018'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7754305/posts/default/109147521396560018'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einebissigebeobachterin.blogspot.com/2004/08/warum-ein-gelaendewagen-1teil-in-der.html' title='Warum ein Gelaendewagen?  1.Teil in der &apos;Ich hasse Gelaendewagen&quot; Serie'/><author><name>Eine bissige Beobachterin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06755018846315591067</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>59</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7754305.post-109103454509107554</id><published>2004-07-28T10:07:00.000-07:00</published><updated>2004-07-28T10:44:51.106-07:00</updated><title type='text'>Gesundheit und Versicherung (1. Teil in einer unendlichen Serie)</title><content type='html'>Es wird Zeit fuer einen positiven, herzerwaermenden Eintrag. Doch wirklich. Immer nur dieses negative Gerede, das macht ein ja ganz fertig, gell? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun denn: &lt;br /&gt;Die &lt;a href="http://www.mercurynews.com/mld/mercurynews/news/local/9260788.htm"&gt;herzerwaermende Geschichte des Tages &lt;/a&gt;aus dem lokalen Kaeseblatt: &lt;br /&gt;Ein&amp;nbsp;frischverheiratetes Paar ist auf dem Weg&amp;nbsp;in&amp;nbsp;ihr neues Zuhause.&amp;nbsp;In Utah verliert ein entgegenkommender Autofahrer die Kontrolle ueber sein Auto und faehrt frontal in&amp;nbsp;ihren Wagen. Der andere Autofahrer&amp;nbsp;ist sofort tot, der junge Ehemann kann sich mit einer gebrochenen Hand und gebrochenem Schluesselbein aus dem&amp;nbsp;inzwischen brennenden Wagen retten. Die junge Frau ist eingeklemmt mit inneren Verletzungen und Kopfverletzungen, wird aber gerettet. Sie ueberlebt, liegt aber im Koma. Die Aerzte wissen nicht, ob und wann sie wieder aufwachen wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hey, jetzt aber nicht aufhoeren zu lesen! Es wird ganz bestimmt noch herzerwaermend, wirklich! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die junge Frau wacht schon nach 6 Wochen wieder auf und erholt sich sehr schnell und gut. Sie wird zwar noch Monate in Reha verbringen muessen, aber ihre Prognose ist exzellent. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das wars jetzt auch schon mit herzerwaermend. Jetzt aber zu der nicht so herzerwaermenden Realitaet: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am&amp;nbsp;Ende des Zeitungsartikels ist ein kleiner Anhang, der in der Online-Version nicht zu finden ist. Dort wird&amp;nbsp;eine Bankverbindung angegeben,&amp;nbsp;ueber die Spenden fuer die medizinischen Kosten &amp;nbsp;des jungen Paares&amp;nbsp;eingezahlt werden koennen (dies ist eine recht haufige Praxis. Ich habe solche&amp;nbsp;Spendenkonto&amp;nbsp;-Angaben am Ende von vielen Artikeln gesehen,&amp;nbsp;ob fuer Beerdigungskosten nach einem Brand, der 3 Kinder toetete oder ob fuer medizinische Kosten nach Unfaellen oder Verbrechen). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wird auch ein &lt;a href="http://www.tarajosh.com"&gt;Link zur website fuer das junge Ehepaar&lt;/a&gt;&amp;nbsp;angegeben. Hier findet man die Gruende fuer die Spendenbitte. &lt;br /&gt;&lt;em&gt;"Unfortunately, Tara and Josh had no medical insurance and the vehicle at fault had only minimal insurance coverage." &lt;br /&gt;&lt;/em&gt;Leider hatten Tara und Josh keine Krankenversicherung und der Unfallverursacher hatte nur die gesetzlich vorgeschriebene&amp;nbsp;Minimaldeckung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die gesetzlich vorgeschriebene &lt;a href="http://www.autoinsurancelaw.com/utah-car-insurance.html"&gt;"Minimaldeckung in Utah&amp;nbsp;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;deckt genau folgendes ab: $25.000 fuer einen Personenschaden in einem Unfall, $50.000 fuer alle Personenschaeden in einem Unfall und $15.000 fuer Sachschaeden in einem Unfall. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die jungen Eheleute sehen sich also am Beginn ihres Ehelebens niedergedrueckt mit den Kosten fuer die Behandlungskosten fuer die gebrochenen Knochen des Ehemanns, fuer bislang 2 Monate Krankenhausaufenthalt und&amp;nbsp; bisher unabsehbare zukuenftige Kosten fuer Behandlung und Reha der jungen Ehefrau. Minus $65.000 von der Versicherung, was in den Gesamtkosten keinen allzugrossen Unterschied machen duerfte. Gottseidank haben die beiden jungen Leute Familie. Und hoffentlich viele Menschen, die ihnen ein paar Dollar spenden. Sie werden es brauchen koennen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7754305-109103454509107554?l=einebissigebeobachterin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einebissigebeobachterin.blogspot.com/feeds/109103454509107554/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7754305&amp;postID=109103454509107554' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7754305/posts/default/109103454509107554'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7754305/posts/default/109103454509107554'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einebissigebeobachterin.blogspot.com/2004/07/gesundheit-und-versicherung-1-teil-in.html' title='Gesundheit und Versicherung (1. Teil in einer unendlichen Serie)'/><author><name>Eine bissige Beobachterin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06755018846315591067</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7754305.post-109094505578263152</id><published>2004-07-27T09:16:00.000-07:00</published><updated>2004-07-27T15:53:29.826-07:00</updated><title type='text'>Vorsicht mit unueberlegten Bemerkungen zu Familienmitgliedern - Alles, was Sie sagen, kann gegen Sie verwendet werden. </title><content type='html'>Die Presse befindet sich praktisch im Delirium -&amp;nbsp; Visionen der Gerichtsverhandlung gegen OJ Simpson tanzen vor ihrem inneren Auge. So ein tolles Verbrechen! Eine echt huebsche Leiche (na ja, zumindest vorher), ein gutaussehender Mistkerl ist angeklagt, und ein totes Baby macht die Geschichte nun vollends zum Knueller. Man kann foermlich sehen, wie die Auflagezahlen in die Luft gehen. &lt;br /&gt;Der Mordfall Laci Peterson – jetzt auch in ihrer Glotze! – hat mir mal wieder deutlich vor Augen gehalten, wie wenig ich versaeume, wenn ich nicht fernsehgucke. Dazu noch etwas taktisches Geschick beim Vermeiden der zahllosen, nahezu allgegenwaertigen&amp;nbsp;Geschichten in den Zeitungen und Magazinen, und ich bin fast unberuehrt von dem Geschehen. Leider nicht ganz. Um den ganzen Zirkus zu vermeiden, muesste ich schon mit einer Papiertuete ueber dem Kopf durchs Leben gehen, und das moechte moeglicherweise meine Nachbarn verstoeren. Wer weiss, was die ohnehin schon von mir denken. Ausserdem wuerde ich nur ungern den Maennern in den weissen Maenteln begegnen. Ich habe „Einer flog uebers Kuckucksnest“ gesehen, ich weiss was in Klapsmuehlen so abgeht! Aber der Wunsch, mich zumindest fuer den Rest der Gerichtsverhandlung in meinem Haus einzuschliessen und weder Radio noch Zeitung hereinzulassen, wird staerker. &lt;br /&gt;Ein Fernsehfilm ueber den Fall Peterson wurde schon vor Beginn der Gerichtsverhandlung gesendet. Es gibt auch ein Buch, moegllicherweise auch mehr (ich tue mein Bestes nicht auf dem Laufenden zu sein). Unzaehlige Geschichten in allen Zeitungen, und nicht nur in der Regenbogenpresse, nein, nein, hier machen alle mit. Das ist eine ganz grosse Story, auf der ersten Seite aufgemacht. Und was das Internet angeht, wenn Sie „Laci Peterson“ googeln, dann kriegen Sie allen Ernstes 136 000 Eintraege (nur zum Vergleich, ich hab mich selbst gegoogelt und es gab 3 Eintraege. Und das war alles nicht ich, sondern bloss irgendwelche Leute, die sich meines Namens bedienen). Zu Beginn der Gerichtsverhandlung hat eine Radiostation eine Umfrage unter ihren Hoerern gestartet: Hat Scott Peterson seine Frau ermordet? Ja oder Nein? Das Ergebnis wurde stolz praesentiert auf einer grossen Plakatwand an einer Haupteinfallsstrasse in die Stadt, wo die Gerichtsverhandlung stattfindet. Die meisten Leute waren uebrigens der Ueberzeugung, der Ehemann wars. Sie wussten das wohl, weil sie regelmassig Zeitung gelesen hatten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die einzigen Menschen in den USA, die nicht wenigstens die Namen Laci und Scott Peterson gehoert haben, sind entweder Amish oder leben in einem wirklich asketischen Kloster. In der Hoffnung, dass meine geneigten Leser nicht wissen, von welchem Fall ich rede, hier eine Kurzfassung ueber die undisputierten Fakten: Eine hochschwangere junge Frau in der San Francisco Bay Area verschwindet. Monate spaeter wird ihr Koerper und der des Babies in der Bucht angespuelt. Im Verlauf dieser Monate stellt sich heraus, dass der verzweifelte Ehemann schon vor dem Verschwinden der Frau eine Affaere hatte. Der Ehemann wird des Doppelmords angeklagt, es geht um die Todesstrafe. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie ich schon sagte, ich versuche dem Geschehen fern zu bleiben, aber einige Dinge sind sogar durch meinen Verteidigungsring gedrungen. Zum Beispiel die staunenerregende Anzahl an Zeugen aus den Familien- und Freundeskreis, die fuer die Anklage aussagen. Was mich daran besonders beeindruckte is die Tatsache, dass den Leuten die ganzen belastenden Bemerkungen des Ehemanns, die Beobachtungen seines verdaechtigen Verhaltens erst nach ueber einem Monat nach dem Verschwinden der jungen Frau wieder einfielen. In den ersten Wochen, bevor irgendein Verdacht auf den Ehemann fiel, erwaehnten dieselben Leute in ihren Aussagen keinerlei solche verdaechtigen Beobachtungen. Ich will hier nicht unterstellen, dass die Familie und Freunde einfach etwas erfunden haben und luegen, dass glaube ich ganz explizit nicht. ABER (Sie wussten schon dass das kommt, gell?) die Familie hat jemanden verloren, den sie liebten, der Schwiegersohn / Schwager / Freund stellte sich als ein schaebiger, verlogener Ehebrecher heraus und die Familie braucht nun mal einen Moerder, um mit dem Tod fertigzuwerden. Wie lebt man sonst&amp;nbsp;damit, dass der Tod der Tochter und des ungeborenen Enkels ungeraecht bleibt, ihr Moerder vielleicht sogar unentdeckt und unbestraft? &lt;br /&gt;Aber mannoman, &lt;a href="http://www.courttv.com/trials/peterson/prosecution/index.html"&gt;an was fuer verdaechtige Sachen sich die Leute alles erinnert haben! &lt;/a&gt;Mein Gott, diese Leute haben ein Erinnerungsvermoegen das meines um Klassen uebertrifft (und ich vermute, nicht nur meines!). I meine, ich kann mich nicht mal ganz genau erinnern was ich gestern zum Abendbrot gegessen habe (das ist uebrigens gelogen. Ich hatte Salat. I habe immer Salat.). Ob ich mich erinnern kann, wer mich vor 5 Wochen angerufen hat und was diese Person sagte? Ich meine hier nicht den generellen Inhalt, sondern die Wortwahl? Na und wie! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sollte besser hoffen, dass meine bessere Haelfte nicht irgendwann vermisst wird, oder noch schlimmer, mit dem Gesicht nach unten im Wasser tuempelt. Was ich nicht alles gesagt habe! Morddrohungen, ganz definitiv („Wenn du DAS noch einmal machst, dann BRING ICH DICH UM!!!“, und plotzlich ist das viel weniger harmlos als ich damals dachte. Mein geldgieriges, selbstsuechtiges Verhalten, und vor Zeugen, wie damals als ich Mick lautstark und ausdauernd dazu draengte, doch endlich mal eine richtig hohe Lebensversicherung abzuschliessen, mindestens 5 Millionen. Ich fand das richtig witzig damals, ein paar Bierchen intus und die kuerzliche Lektuere ueber Armut im Alter im Kopf. Nein wirklich. Glauben Sie mir doch. &lt;br /&gt;Und dann fiel mir zu meinem aussersten Entsetzen auf, dass ich nicht mal eine zusammenhaengende Nacherzaehlung des gestrigen Tages liefern koennte, die jedes mal aufs Neue mit der vorherigen Geschichte uebereinstimmt! Was hatte Mick an? War es das Leder-Outfit oder vielleicht doch das weisse Spitzenhemdchen? Ich kann mich einfach nicht erinnern, was war gestern, was war vorgestern?Um Gotteswillen, dass ist ja praktisch ein Eingestaendnis dass ich die ganze Geschichte erfunden habe, oder nicht? &lt;br /&gt;(Uebrigens, mein Ehemann ist immer noch gesund und munter. Er hat diese richtig hohe Lebensversicherung, die ich immer wieder anspreche, noch nicht abgeschlossen. Ausserdem plane ich in Zukunft viel mehr auf die Details zu achten. Meine Geschichten werden absolut wasserdicht sein. Ich kann aus meinen Fehlern (und denen anderer) lernen!) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7754305-109094505578263152?l=einebissigebeobachterin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7754305/posts/default/109094505578263152'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7754305/posts/default/109094505578263152'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einebissigebeobachterin.blogspot.com/2004/07/vorsicht-mit-unueberlegten-bemerkungen.html' title='Vorsicht mit unueberlegten Bemerkungen zu Familienmitgliedern - Alles, was Sie sagen, kann gegen Sie verwendet werden. '/><author><name>Eine bissige Beobachterin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06755018846315591067</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7754305.post-109085976642839490</id><published>2004-07-26T09:35:00.000-07:00</published><updated>2004-07-26T10:02:43.223-07:00</updated><title type='text'>Das Verschwinden der  KLEINheit (1. Teil)</title><content type='html'>Heute ging ich nach langer Zeit mal wieder in ein Starbucks Cafe, obwohl ich das ueblicherweise nach Kraeften vermeide. Warum? Ein kurzer Blick auf ihr &lt;a href="http://www.starbucks.com/retail/beverages.asp"&gt;menu &lt;/a&gt;und ich verbringe den Rest des Tages unfaehig, eine weiter Entscheidung zu treffen. Dieses Ueberangebot an Auswahl! So viele unterschiedliche Getraenke! Und sie alle sind in vielen verschiedenen Ausfuehrungen zu haben: welche Groesse? Heiss oder kalt? Welche Milch (Voll, Mager oder Soja) ? Frappuccino, Mocha, oder sonst was? Aaaarrgh!! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich denke ich habe recht deutlich gemacht, was ich von amerikanischem Edelkaffee halte. Ich bin’s halt anders gewohnt. Mein Eindruck ist immer dass die Kaffeebohnen beim Roesten vergessen wurden. Wie sonst kann ich mir den eher ueberwaeltigenden Geruch und Geschmack der Kaffee-Kreationen erklaeren? Falls Sie zu Hause mal eine typische Starbucks-Kreation nachmachen wollen, habe ich folgenden Tip: machen Sie eine Kanne stinknormalen Kaffee in der Kaffeemaschine, was fuer Bohnen ist egal. Lassen Sie den Kaffee auf der Waermeplatte und kommen Sie nach 12 Stunden zurueck. Riechen Sie das bittere, leicht ranzige Aroma von verbranntem Kaffee in der Luft? Nehmen Sie einen kleinen Schluck – merken Sie schon, wie das leicht oelige Gebraeu in Ihrem Magen fuerchterliche Dinge tut? Koennen Sie schon fuehlen, wie das Sodbrennen beginnt? Spueren Sie, wie Ihre Magensaeure beginnt, die Klappe zwischen Magen und&amp;nbsp; Oesophagus aufzuloesen? Dann wissen Sie jetzt, was ich meine wenn ich von amerikanischen Edelkaffees rede. Dies war eine recht exacte Beschreibung meiner Reaktionen. Nein wirklich, ich ziehe den Kaffee vor, den man in den Diners kriegt, diesen altmodischen amerikanischen Restaurants. 12 Tassen Kaffee (nachgefuellt wird so oft man will), und immer noch kein Zittern in den Haenden, immer noch kein Sodbrennen. Gut, ich gebe ja zu, es schmeckt auch nicht nach viel, aber man muss doch die Alternativen bedenken! Zumindest ist es ja heiss. &lt;br /&gt;Aber ich komme immer weiter von meinem urspruenglich geplanten Thema ab: Ich wollte doch meinen Senf zum Thema „ Das Verschwinden der KLEINheit“ geben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie werden weder bei Starbucks noch bei vielen anderen amerikanischen Laeden etwas kleines auf dem Menu finden. Ich glaube, klein ist unamerikanisch. Starbucks hat seine eigenes System von Groessen: Tall, Grande und Venti® (man muss sich mal vorstellen, dass irgendjemand den brillianten Ausdruck „Venti®“ fuer schuetzenswuerdig haelt. Da faellt mir wirklich nix mehr ein.) Wenn Sie einen Kaffee Tall bestellen, kriegen Sie mehr als in einer Coladose drin ist. Grande ist fast ein halber Liter, und Venti ist ungefaehr 0.6 Liter, mehr als eine Halbe!!! Man kann den Widerstand verstehen, 0.35 Liter als „klein“ zu bezeichnen. Und bitte erinnern Sie sich stets an die richtigen Bezeichnungen: Als ich noch zu Starbucks und aehnlichen Cafes ging,&amp;nbsp; hatte ich regelmaessig Problem mit irgendwelchen aufgeblasenen „Barristas“ (dies ist der angemessene (idiotische) amerikanische Ausdruck fuer die Mindestlohn-Sklaven, die in irgendwelchen Coffee shops den Kaffee machen. Sie kriegen zwar nicht mehr Geld, aber sie fuehlen sich wohl irgendwie besser).&amp;nbsp; Ich gehe also hin und bestelle einen kleinen Cappuccino (ich glaube nicht, dass ich je ein halbes Liter Cappuccino reinwuergen koennte) und so ein selbstgefaelliger „Barrista“ sagt mir dann ganz oberlehrerhaft : „Nein, wir bieten keinen kleinen Capppuccino an, nur Tall.“ Na und? Get a life!! Dann bin ich einfach nicht mehr in diese Cafes gegangen, und seither gehts mir gut. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein bei weitem ueberraschenderes Verschwinden von KLEIN praesentierte sich mir in der Abteilung fuer „Persoenliche Hygiene“ in meinem lokalen Supermarkt.&amp;nbsp; Auf der Suche nach meinen ueblichen Tampons – ob mini (die kleinste Groesse) und normal. Tampons gabs zwar genug, aber die kleinste Groesse war „regular“ – regulaer eben. Dann gab’s noch „super“, „super plus“ und „ultra“. Bis auf „ultra“ gibts die Groessen alle auch in Deutschland. Ich konnte mir den Gedanken einfach nicht verkneifen: Sollten Amerikanerinen an Ende eventuell – ah, anatomisch anders gebaut sein?&amp;nbsp; Ich kaufte also die regulaere Groesse und fand zu meiner grossen Enttaeuschung,&amp;nbsp; dass regulaer den der Mini-Groesse in Deutschland entspricht. Ich gebe es zu, ich habe mir so meine Gedanken gemacht. Igendwie haette ich mir, besonders bei diesen Produkten, doch eher vorgestellt, das eine Groessenverschiebung bei der Beschreibung in die andere Richtung ginge. Ich meine, „mini“ wird „super mini petite“ oder was entsprechendes. &amp;nbsp;Offensichtlich habe ich mich hier geirrt, der amerikanische Drang nach groesseren, besseren Dingen macht auch vor dem Unaussprechlichen nicht halt. Dabei vergleichen Frauen wirklich nie die Groesse von Tampons, die sie benutzen. Nicht mal in den Umkleideraeumen. &lt;br /&gt;Habe ich schon erwaehnt, wie ueberrascht ich war von der ueberwaeltigenden Ueberzahl Tampons mit Applikatoren? Fuer die maennlichen Leser, ein Applikator ist eine Papproehre, die „die Einfuehrung eines Tampons erleichtern soll“ (das war jetzt doch bestimmt mehr Erklaerung, als irgendeiner wollte, oder?). Nun, wie auch immer, diese Beschreibung ist garantiert von irgendeinem maennlichen Marketingfuzzi geschrieben worden. Denn im Gegenteil, diese bloeden Papproehren erschweren die Einfuehrung. Zu diesem Thema gaebe es noch viel zu sagen, aber das sind alles Themen fuer die Zukunft. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7754305-109085976642839490?l=einebissigebeobachterin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einebissigebeobachterin.blogspot.com/feeds/109085976642839490/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7754305&amp;postID=109085976642839490' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7754305/posts/default/109085976642839490'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7754305/posts/default/109085976642839490'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einebissigebeobachterin.blogspot.com/2004/07/das-verschwinden-der-kleinheit-1-teil.html' title='Das Verschwinden der  KLEINheit (1. Teil)'/><author><name>Eine bissige Beobachterin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06755018846315591067</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7754305.post-109085971286483122</id><published>2004-07-25T09:34:00.000-07:00</published><updated>2004-07-26T09:58:07.556-07:00</updated><title type='text'>Mehr als $5.15 pro Stunde Arbeitslohn fuehrt zu Jobverlust und Outsourcing</title><content type='html'>Wie an jedem Morgen arbeitete ich mich auch heute wieder durch eine Reihe von Publikationen, die zumindest im weitesten Sinne als Zeitung betrachtet werden koennen. Um hier meine Glaubwuerdigkeit nicht aufs Spiel zu setzen, werde ich Ihnen die Namen dieser Machwerke lieber nicht alle verraten. &lt;br /&gt;Eine dieser Publikationen jedoch ist allemal erwaehnenswert, naemlich die &lt;a href="http://www.paloaltodailynews.com/"&gt;Palo Alto Daily News. &lt;/a&gt;&amp;nbsp;Ich bin ein begeisterter Fan dieser Zeitung.&amp;nbsp; Die &lt;a href="http://www.paloaltodailynews.com/"&gt;Palo Alto Daily News&amp;nbsp; &amp;nbsp;&lt;/a&gt;und die &lt;a href="http://www.mercurynews.com/mld/mercurynews/"&gt;San Jose Mercury News&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;sind beide ganz grossartige Vertreter der Gattung Lokalzeitung. Bedauerlicherweise leidet die „SJ Mercury News“ an Groessenwahn und haelt sich fuer eine richtige, nationale Zeitung. Ich kann da natuerlich nicht fuer die Amerikaner reden, aber ich hoffe doch sehr, dass dem nicht wirklich so ist. &amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber zurueck zu meiner Morgenlektuere. &amp;nbsp;Diese Leute in Palo Alto wissen wirklich, wie man eine erfolgreiche Lokalzeitung macht: Zum einen ist sie umsonst (und wenn ich das mit der Zeitung meiner Jugend vergleiche, dem &lt;a href="http://www.teckbote.de/"&gt;Teckboten&lt;/a&gt;, dann frage ich mich ernsthaft woher die Zeitungsmacher in Kirchheim den Nerv hatten, fuer ihr Lokalblatt Geld zu verlangen). &lt;br /&gt;Des weiteren&amp;nbsp;bringen sie Geschichten mit lokalem Touch (und geben Sie's zu,&amp;nbsp;Mord und Totschlag in der Nachbarschaft, aber nicht zu nah dran, sind doch interessanter als irgendwelche langweiligen Taschendiebstaehle). &lt;br /&gt;Die Laeden und Restaurants, die hier inserieren sind auch tatsaechlich in der Nachbarschaft (so is ungefaehr 40 km Umkreis, was praktisch geradezu um die Ecke ist). &lt;br /&gt;Ich kann mir in der Zeitung die Immobilien- und Vermietungsangebote in der Nachbarschaft anschauen und mir ausmalen, wie es sich wohl in einem Haus wohnt, das $2000 Miete kostet (damit Sie sich hier keine falschen Vorstellungen machen: Diese Miete erlaubt Ihnen die Nutzung eines ungefahr ein 50 Jahre altes Holzhauses mit minimaler Isolierung, Einfachglasfenstern (wie ihre Oma das in ihrem Haus hatte), elektrischen Leitungen so alt wie das Haus (und nicht sonderlich belastbar), Wohn- und Esszimmer, 3 kleine Schlafzimmer, Kueche und 1 ½ Badezimmer (die Badewanne ist aus unerfindlichen Gruenden IMMER so geformt, dass ein bequemes Liegen, oder ein Liegen ueberhaupt, &amp;nbsp;darin praktisch unmoeglich ist). Meistens kommt bei so einem Haus dann noch ein kleiner, ausgetrockneter Garten dazu, der im besten aller Faelle einen Rasen mit Sprinklern hat ( sonst gibts keinen Rasen, nur Wueste). &lt;br /&gt;Wie das bei einem anstaendigen Lokalblatt zu erwarten ist, gibt es auch einen Teil mit Geschichten vom Rest der Welt, von dem ich schwer annehme, dass er von Reuter, AP oder einem aehnlichen Wire Service kommt und nicht von Lokaljournalisten mit Drang zum Hoeheren geschrieben wird (das schliesse ich hauptsaechlich aus dem kurzen, klaren und sachlichen Stil, in dem diese Meldungen abgefasst sind). &lt;br /&gt;Und schliesslich gibt es dann noch eine oder zwei Seiten mit Kommentaren, zum Teil lokal, zum Teil von syndizierten Journalisten der grossen Zeitungen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und in diesem Teil stolperte ich auch ueber eine wahre Perle von Kommentar: &amp;nbsp;Ein Mr. Roland Nethaway, ein syndizierter Kolumnist, &lt;a href="mailto:rnethaway@dailynewsgroup.com"&gt;mailto:rnethaway@dailynewsgroup.com&lt;/a&gt;) faehrt unter dem Titel „Wage hike will hurt poor“, oder „Lohnerhoehung wird die Armen schwer treffen“ ein schweres Geschuetz gegen die Anhebung der Mindestloehne auf. &amp;nbsp;Da musste ich doch einfach weiterlesen. Und ich wurde nun wirklich nicht enttaeuscht: Zuerst wird uns mitgeteilt, ohne weitere Angabe von Gruenden selbstverstaendlich, das das Anheben des Mindestlohns auf $7 (von im Moment $5.15 in den meisten US Staaten) zweifelsohne nur zu Verlusten von Arbeitsplaetzen und Outsourcing fuehren kann (ich mein, man muss den Mann ja verstehen. Bestimmt gibt es zahllose Inder, die bloss drauf warten, fuer ganz wenig Geld in Indien die amerikanischen Aepfel zu pfluecken. Oder so aehnlich). In einem geistigen Verrenkungsakt geradezu unglaublichen Ausmasses folgt er dies mit der unausweichlichen Vorhersage, dass jegliche Verteuerung von Arbeitskosten der auslaendischen Konkurrenz erlauben wird, die einheimischen Firmen einfach zu ueberrennen. Dies wird mit der atemlosen Schlussfolgerung gekroent, dass, „falls die Regierung versuchen sollte, auslaendische Konkurrenz mit Tarifen, Schutzzoellen, Quoten und anderen isolationistischen Mitteln zum Schutz des Handels Einhalt gebieten zu wollen, dann sind die vorhersehbaren Resultate Inflation, Rezession, Depression und eine erhoehte Verletzlichkeit der nationalen Sicherheit.“ &lt;br /&gt;Einfach wunderbar. Man beachte diese beeindruckende Kette von Dominosteinen, exakt so aufgestellt dass sie in genau die richtige Richtung umfallen. Es ist wirklich beeindruckend. Ich glaube, das einzige, was er als Resultat von hoeherem Mindestlohn vergass zu erwaehnen sind Erdbeben und Klimaaenderung. Seiner Ansicht nach sind die einzigen Leute, die von einer Anhebung profitieren wuerden, die halbwuechsigen Aushilfskraefte (Erwachsene in Mindestlohnjobs, die davon eine Familie ernaehren muessen, kommen bei ihm nicht vor) und Legionen von illegalen Einwanderern, die es gar nicht abwarten koennen, fuer weniger als Mindestlohn zu arbeiten. Irgenwie hatte ich schon erwartet, das illegale Einwanderer doch noch erwaehnt werden. &lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7754305-109085971286483122?l=einebissigebeobachterin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einebissigebeobachterin.blogspot.com/feeds/109085971286483122/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7754305&amp;postID=109085971286483122' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7754305/posts/default/109085971286483122'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7754305/posts/default/109085971286483122'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einebissigebeobachterin.blogspot.com/2004/07/mehr-als-515-pro-stunde-arbeitslohn.html' title='Mehr als $5.15 pro Stunde Arbeitslohn fuehrt zu Jobverlust und Outsourcing'/><author><name>Eine bissige Beobachterin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06755018846315591067</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7754305.post-109085966860467223</id><published>2004-07-24T09:33:00.000-07:00</published><updated>2004-07-26T09:59:52.676-07:00</updated><title type='text'>Der erste Brief aus Amerika</title><content type='html'>Die „Briefe aus Amerika“ werfen einen satirischen Blick auf die kleinen und grossen Differenzen, die im taeglichen Leben das Einpassen und Verstehen der amerikanischen Lebensweise so schwierig machen. &amp;nbsp;Dies gilt ungluecklicherweise auch in die umgekehrte Richtung: Es ist ausserordentlich unangenehm, wenn ein mentaler Vergleich von gewissen Verhaltensweisen in den USA und Deutschland einem glasklar deutlich machen, dass das deutsche Verhalten wohl ausgesprochen daemlich ist. &lt;br /&gt;Nach fuenf Jahren im Silicon Valley in Kalifornien ist mir auch klar, dass die kleinen Differenzen im taeglichen Leben meine Toleranz (oder was ich dafuer halte) bei weitem mehr belasten als die grossen politischen Differenzen, die ich mit vielen Bekannten habe. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der direkte Anlass fuer diesen Blog liegt in einer meiner regelmassigen Unterhaltungen (im weitesten Sinne des Wortes)&amp;nbsp; mit meiner besseren Haelfte Mick.&amp;nbsp; Er behauptet, dass ich die Zeitung ausschliesslich deshalb lese, &amp;nbsp;damit ich ihm dann ueber jeglichen Artikel, der meine Aufmerksamkeit erregt, einen Vortrag halten kann. Dies ist selbstverstaendlich nicht zutreffend. Mick ist traurigerweise nicht wirklich an den Nachrichten in unserem localen Kaeseblatt interessiert, und so sehe ich es als meine Aufgabe, ihn ueber die Entwicklungen in den USA und der Welt auf dem laufenden zu halten (sofern dies mit den Informationen, die unsere Zeitung bietet, ueberhaupt moeglich ist. Unsere Lokalzeitung besticht durch einen unglaublichen Mangel an Nachrichten von ueberregionalen Interesse, wenn wir von Sport und Mord mal absehen). &amp;nbsp;Sonst wuerden wir uns am Fruehstueck schliesslich nur anschweigen. Ich opfere mich praktisch auf, aber typisch Mann, er versteht das halt nicht. &lt;br /&gt;Mick war von der Idee, dass ich ein Blog fuehren wollte ausserordentlich eingenommen. Ich nehme stark an, er hofft diese neue Beschaeftigung wuerde mich von unserem morgendlichen Schlagabtausch zum Thema Nachrichten ablenken. &amp;nbsp;Das wage ich jedoch zu bezweifeln. Schliesslich ist die morgendliche Erregung ueber irgendwelche Artikel die treibende Kraft hinter meinen Blogging Aktivititaeten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der schoene Titel meines Blogs &lt;a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3937667075/qid=1090811869/ref=sr_8_xs_ap_i1_xgl/028-4138905-2281360"&gt;"Briefe aus Amerika"&lt;/a&gt;&amp;nbsp;ist nicht auf meinem Mist gewachsen sondern der Titel eines grossartigen Buches eines grossartigen Autors, &lt;a href="http://people.freenet.de/JoachimZelter/"&gt;Joachim Zelter&lt;/a&gt;. Er schreibt ohne jeden Zweifel besser und amuesanter als ich, gestattete mir jedoch trotzdem, seinen Titel zu benutzen. Ich hoffe doch sehr, er wird es nicht noch bereuen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7754305-109085966860467223?l=einebissigebeobachterin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einebissigebeobachterin.blogspot.com/feeds/109085966860467223/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7754305&amp;postID=109085966860467223' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7754305/posts/default/109085966860467223'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7754305/posts/default/109085966860467223'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einebissigebeobachterin.blogspot.com/2004/07/der-erste-brief-aus-amerika.html' title='Der erste Brief aus Amerika'/><author><name>Eine bissige Beobachterin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06755018846315591067</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry></feed>
